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Versicherungen: AIG trotzt Subprime-Krise

Der weltgrößte Versicherer AIG hat trotz Verlusten im Hypothekengeschäft den Gewinn um gut ein Drittel gesteigert. Wachstumstreiber waren deutlich höhere Einnahmen bei Lebens- und Schadensversicherungen. AIG-Chef Martin Sullivan versuchte, die wegen der Hypothekenkrise nervösen Anleger zu beruhigen.

HB NEW YORK. Die anhaltende Krise am US-Immobilienmarkt belastete aber die Sparte für Hypotheken-Garantien, wie der US-Konzern am Mittwochabend mitteilte. Der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal um 35 Prozent auf 4,28 Mrd. Dollar. Auf bereinigter Basis verdiente AIG pro Aktie mit 1,77 Dollar insgesamt 13 Cent mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. AIG-Chef Martin Sullivan versuchte, die wegen der Hypothekenkrise nervösen Anleger zu beruhigen. „Wir sind mit unserem Engagement am US-Hypothekenmarkt sehr zufrieden“, erklärt er nach Vorlage der Zahlen. Zugleich räumte Sullivan aber ein, dass die anhaltende Schwäche am Häusermarkt die Verluste in dem Bereich deutlich erhöht habe.

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In der Sparte mit Hypothekengarantien, die Versicherungen für Zahlungsausfälle anbietet, verbuchte der Konzern einen operativen Verlust von 78 Mill. Dollar. „Alle schauen auf ihr Engagement im Hypothekenmarkt, und das sieht nicht so gut aus“, sagte Matt Nellans, Analyst bei Morningstar. Sein Kollege Paul Newsome von A.G. Edwards äußerte sich dagegen positiver: „Wir sehen hier nicht die verheerenden Verluste, die einige befürchtet hatten“, sagte er. Die Aktien reagierten außerbörslich mit Kursgewinnen.

Der Löwenanteil des Wachstums im abgelaufenen Quartal ging auf des Konto der Gebäude- und Schadensversicherungen, wo der Gewinn um 30 Prozent auf knapp zwei Mrd. Dollar stieg. Bei Lebensversicherungen kletterte das operative Ergebnis um 14 Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar.

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