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Washington Mutual: Insolvenz-Ende kommt in Sichtweite

Ein Gerangel um etwaige Steuervorteile blockierte bisher die Insolvenzpläne der US-Sparkasse Washington Mutual. Ein vorläufiger Vertrag soll jetzt zum Ende der Insolvenz führen. Dafür steht auch schon ein Termin.

Angeschlagenes Bankgebäude in den USA. Quelle: AP
Angeschlagenes Bankgebäude in den USA. Quelle: AP

WilmingtonDie ehemals größte US-Sparkasse Washington Mutual hat sich mit ihren Anteilseignern auf einen vorläufigen Vertrag geeinigt, um das Ende der Insolvenz zu erreichen. Washington Mutual hoffe, dies sei nun bis Mitte August möglich, sagte ein Unternehmensanwalt am Dienstag vor einem US-Insolvenzgericht.

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Durch die Vereinbarung wird eine der letzten Gruppen an Bord geholt, die der Neustrukturierung des Instituts bislang im Wege stand. Die Anteilseigner erhoffen sich durch die Vereinbarung Steuervorteile in Milliardenhöhe. Die Aktionäre hatten frühere Insolvenzpläne mit der Begründung abgelehnt, die Gläubiger könnten dadurch milliardenschwere Steuervorteile erlangen.

Der Institutsanwalt sagte, in den kommenden sieben bis zehn Tagen werde ein neuer Plan auf Grundlage der Einigung vorgelegt.

Der Zusammenbruch von Washington Mutual im September 2008 war die größte Bankenpleite der US-Geschichte. Die Einlagensicherung FDIC verkaufte Washington Mutual zu großen Teilen an JPMorgan Chase.

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