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Zeitungsbericht: Landesbanken erwägen gemeinsame Bad Bank

Die Landesbanken denken offenbar über die Gründung einer gemeinsamen Bad Bank nach. Diese sollen alle toxischen Wertpapiere aufnehmen, die den öffentlich-rechtlichen Instituten die Bilanzen verhagelt haben. Die Refinanzierung käme über den Bundeshilfsfonds Soffin.

Bad Bank für alle: Die Landesbanken denken über ein gemeinsames Modell nach. Quelle: dpa
Bad Bank für alle: Die Landesbanken denken über ein gemeinsames Modell nach. Quelle: dpa

HB HAMBURG. Die Landesbanken denken laut eines Zeitungsberichtes über die Gründung einer gemeinsamen Bad Bank zur Auslagerung von riskanten Wertpapieren nach. Die Papiere sollten den Überlegungen zufolge jeder Landesbank zuzuordnen sein, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf hochrangige Sparkassenkreise. Die Refinanzierung solle über den staatlichen Bankenhilfsfonds Soffin erfolgen. "Das wäre eine raffinierte Methode der Refinanzierung", zitierte die Zeitung einen Insider. Als Hülle für die Bad Bank solle die Sicherungseinrichtung der Landesbanken dienen.

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Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sagte der "FTD" dazu: "Das ist eine denkbare Lösung. Sie verschafft den Instituten bilanzielle Erleichterung." Außerdem könnten die Belastungen in den nächsten Jahren nach Leistungsfähigkeit abgearbeitet werden. "Bei staatlicher Hilfestellung müssen für Landesbanken gleiche Regeln gelten wie für Großbanken."

Vorbild der gemeinsamen Bad Bank für Landesbanken sei die Rettungsaktion für den Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, so die Zeitung weiter. Der Fonds war nach der Lehman-Brothers-Pleite mithilfe einer Anleihe neu aufgefüllt worden. Garantiert wurde die Anleihe vom Soffin. Laut Plan solle nun analog die Sicherungseinrichtung der Landesbanken als Hülle für die Bad Bank herhalten. In diese könnten die Landesbanken ihre Papiere zum Buchwert per 31. Januar 2008 einbringen.

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