Arbeitsmarkt für Young Professionals
Karrieresprungbrett Trainee

Die Anzahl der Stellenangebote für Trainees nimmt zu, die Gehälter steigen. Dennoch winken überwiegend nur befristete Verträge. Wo gibt es die meisten Jobs und welche Qualifikationen sind besonders gefragt? Ein Überblick
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KölnEine Trainee-Stelle ist der Traum vieler Hochschulabsolventen und wird einem Direkteinstieg in ein Unternehmen vorgezogen. Nach der Trainee-Studie der Handels- und Dienstleistungsgruppe Haniel in Zusammenarbeit mit der Personal- und Unternehmensberatung Kienbaum können sich 94 Prozent der Studienteilnehmer vorstellen, als Trainee ins Berufsleben einzusteigen.

Steigende Angebote in den Stellenbörsen kommen dieser Nachfrage entgegen. Die Auswertung des Handelsblatt Jobturbos zeigt, dass die Zahl solcher Stellenausschreibungen seit Februar wieder anzieht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es im April 2014 ein Plus in Höhe von 19 Prozent (vgl. Grafik Arbeitsmarkt für Trainees). Die Jobturbo-Auswertung greift auf die Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte der bundesweit bedeutendsten Stellenbörsen, Zeitungen und Karriereportale der Top-Unternehmen zurück.

Die meisten Angebote für Nachwuchstalente bieten die Berufsfelder Vertrieb und Marketing. Auch bei Versicherungen, Finanzdienstleistern und im IT-Bereich sind Einsteiger gefragt. Regional betrachtet ist der Anteil an Vakanzen laut Jobturbo-Auswertung derzeit im Süden besonders ausgeprägt. Neben München wird auch in Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Stuttgart verstärkt gesucht. Verhältnismäßig gering fällt die Zahl der Stellenangebote in den neuen Bundesländern aus.

Der Blick in die Stellenanzeigen für Trainees belegt, wie wichtig Sprachkenntnisse, Berufs- sowie Auslandserfahrung sind. Der Personaldienstleister Adecco hat dazu in einer Sonderauswertung die Angebote für Young Professionals in 184 Printmedien und Online Stellenbörsen untersucht. In rund 60 Prozent der betreffenden Stellen sind Englischkenntnisse für Bewerber unabdingbar.

Erik Bethkenhagen von Kienbaum erklärt im Rahmen der Trainee-Studie: „Die Geschäftswelt wird immer internationaler. Deshalb legen die Unternehmen verstärkt Wert auf die interkulturelle Kompetenz ihrer Berufseinsteiger. Fehlende Fremdsprachenkenntnisse sind deshalb für viele ein Ausschlusskriterium bei der Auswahl ihrer Trainees“.

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