BDU-Studie
Wie viel Unternehmensberater verdienen

In großen Unternehmensberatungen verdienen die Partner durchaus so viel, wie die kleinste Vertreter der Branche im Jahr umsetzen. Auch für Neueinsteiger sind große Firmen besonders attraktiv.
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DüsseldorfAbsolventen, die sich für eine Karriere als Unternehmensberater interessieren, erwartet bei großen Vertretern der Branche nach wenigen Jahren ein großzügiges Gehalt. Wer nach ein, zwei Jahren den Jobtitel des Consultant erreicht, kann bei Firmen mit einem Umsatz von über 25 Millionen Euro Jahresumsatz mit durchschnittlich 51.200 Euro Jahresgehalt rechnen. Bei kleineren Beratungshäusern mit bis zu einer Million Umsatz gibt es nur 39.700 Euro im Durchschnitt.

Die Zahlen stammen aus einer Vergütungsstudie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) hervor. Wer frisch von der Universität kommt kann demnach mit 28.900 bis 39.300 Euro rechnen. Der erste Karriereschritt nach dem Einstieg bringt in den großen Firmen eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 30 Prozent mit sich – ähnlich groß sind die Sprünge auch bei den folgenden Schritten.

Ein satten Zuschlag von fast zwei Drittel gibt es dann beim Aufstieg zum Partner einer Beratungsfirma. Dann winkt den BDU-Angaben zufolge ein durchschnittliches Festgehalt in Höhe von 213.000 Euro bei den Platzhirschen der Branche. Hinzu kommt ein Bonus von noch einmal durchschnittlich 154.000 Euro.

Die höchsten Gehälter werden bei den Beratungen gezahlt, die sich auf Strategieberatung spezialisiert haben.

Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

Kommentare zu " BDU-Studie: Wie viel Unternehmensberater verdienen"

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  • Vicario vertritt die Meinung der Manager, die Firmen endgültig in die Insolvenz rutschen lassen.
    Junior-Consultants ohne jede praktische Erfahrung sind mir auch suspekt.
    Aber kleinere Unternehmen, bei denen der Inhaber noch persönlich berät, mit 25 Jahren Erfahrung und dem Focus auf Kundenerfolg, sollte man nicht mit in diesen Topf werfen.
    Und die gibt es noch

  • Bei der BDU-Studie "Vergütung in der Unternehmensberatung 2012" handelt es sich um eine nicht nur unter Verbandsmitgliedern durchgeführte Erhebung. Der Anteil teilnehmender Verbandsmitglieder lag hierbei bei rund 25%.

  • Die drei genannten Beratungen sind gar nicht Mitglied im BDU.

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