Blackstone, Yale oder Stanford
Jobs bei Investmentgesellschaft sind rar

Wer Analyst bei Blackstone Group LP werden will, braucht viel Glück. Die Chancen einen der Plätze bei der Investmentgesellschaft zu bekommen sind gering – geringer die Möglichkeit an einer Elite-Uni zu studieren.
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New York/FrankfurtDer weltweit größte Anbieter von alternativen Investments hat für 100 Analystenpositionen 15.000 Bewerbungen erhalten, wie Co-Gründer Steve Schwarzman am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren sagte. Das entspricht einer Chance von weniger als 0,7 Prozent.

„Es ist sechsmal schwieriger einen Job als Analyst bei Blackstone zu erhalten als eine Zulassung für Harvard, Yale oder Stanford“, sagte der 68-jährige Milliardär.

Schwarzman, Absolvent der Universität Yale und der Harvard Business School, machte die Bemerkung nachdem Blackstone sein bestes Quartalsergebnis aller Zeiten vorgelegt hatte. Der Gewinn war doppelt so hoch wie im Vorjahr. Statt in der traditionellen Telefonkonferenz zum Quartalsergebnis die Zahlen zu zerlegen, setzte Schwarzmann eine Diskussion über das Ansehen von Blackstone in der Finanzwelt und unter den globalen Konzernen in Gang.

„Wir gehen davon aus, dass unter den Unternehmen, die uns ähneln, viele der großartigen Unternehmen der Welt sind“, sagte Schwarzman unter Bezugnahme auf Apple Inc., Google Inc., Walt Disney Co. und Starbucks Corp. „Ihre Kunden brauchen ihre Produkte und wenden sich zuerst an sie.“

Blackstone verwaltet 310 Mrd. Dollar in alternativen Investments. Mit Sparten in den Bereichen Private-Equity, Immobilien, Anleihen und Hedgefonds ist Blackstone einer der begehrtesten Arbeitgeber für junge Investmentbanker und Absolventen von Business Schools.

Goldman Sachs Group Inc. hatte im Mai 2013 mitgeteilt, es habe 17.000 Bewerber für 350 Plätze in einem Sommer-Analysten- Programm gegeben. Das entsprach einer Chance von 2,1 Prozent für einen der Plätze.

Harvard College, in Cambridge, Massachusetts, hat 5,3 Prozent der Bewerber für den Studienbeginn in diesem Jahr zugelassen. Bei Yale in New Haven, Connecticut, sind es 6,5 Prozent und bei der Stanford University in Stanford, Kalifornien, 5 Prozent.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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