Farbpsychologie im Job
Streichen Sie Ihr Büro grün!

Vom Schreibtisch aus sehen wir meist nur weiße Wände. Die erfüllen ihre Funktion und sehen sauber aus, mehr nicht. Dabei kann ein bisschen Farbe im tristen Büro zum Erfolgsrezept werden.

Wenn man um elf Uhr in der dritten Konferenz sitzt und versucht sich zu konzentrieren, schaut man dabei meistens auf die weiße Wand gegenüber, oder den grauen Teppichboden zu seinen Füßen. Die meisten Arbeitsplätze sind trist, demotivierend und laden nicht gerade zum wohlfühlen ein.

Genau das muss sich laut einer Studie der Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) dringend ändern. Denn schon ein Klecks Farbe hat das Potenzial, zum Businessmotor zu werden.

In den vergangenen acht Jahren haben Studienautor Markus Schlegel und seine Kollegen mehr als 3000 Probanden aus allen Schichten und Altersklassen befragt. Unter anderem zum Thema Farbwahl am Arbeitsplatz. Jetzt konnten sie erste Erkenntnisse aus den Daten gewinnen.

Die zeigen, dass sich bunte Wände tatsächlich auf unser Arbeitsverhalten auswirken. „Farben wirken auf unsere Sinne und Emotionen“, erklärt Schlegel. Sie können beeinflussen, wie wir kommunizieren, uns konzentrieren oder zur Ruhe kommen können. „Außerdem bestimmt die farbliche Ausstrahlung mittlerweile Identität und Wahrnehmung eines ganzen Unternehmens“, sagt der Experte.

Dabei gehe es in Unternehmen noch viel zu selten um den Aspekt des Wohlfühlens. „Da ist Deutschland weit hinter den nordischen Ländern zurück", sagt Schlegel, und fordert: Das muss sich ändern. Und die Umsetzung ist gar nicht so schwer.

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