Gehaltsreport
Darum werden Sie 2016 mehr verdienen

Gute Zeiten für mehr Geld: Der Fachkräftemangel lässt Deutschlands Unternehmer zittern. Laut einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half sind die Voraussetzungen für mehr Gehalt derzeit außerordentlich gut.
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DüsseldorfFragen Sie mal einen mittelständischen Maschinenbauer, wie viele Bewerbungsmappen er von hochqualifizierten Leuten auf dem Tisch liegen hat. Er seufzt: „Früher war alles einfacher.“ Früher, als ihm Ingenieure, Meister und kaufmännische Angestellte noch die Bude eingerannt haben, wenn er eine Stellenanzeige in der Regionalzeitung geschaltet hatte. Doch der Arbeitsmarkt hat sich verändert.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung, die Deutschland die geringste Erwerbslosigkeit seit 24 Jahren gebracht hat, sitzen der deutschen Wirtschaft der demografische Wandel und der Fachkräftemangel im Nacken. Weil die Bewerber so rar sind und nicht mehr so schnell gefunden werden, ist die Zeit also günstig, mit dem Chef über Geld zu reden.

Die neue Gehaltsstudie des Personaldienstleisters Robert Half, die Handelsblatt Online exklusiv vorliegt, zeigt Ihnen, was Sie 2016 für Ihre Arbeit verlangen können.

Vor allem Spezialisten in den Branchen IT, Finanz- und Rechnungswesen sind derzeit hoch gefragt und dürfen sich über mehr Geld in der Tasche freuen. „Wer entsprechend qualifiziert ist“, erläutert Sven Hennige von Robert Half, „kann sich seinen Job oft aussuchen und die Unternehmen müssen um die besten Köpfe ringen.“

Der Arbeitsmarkt, so das eindeutige Urteil in der Studie, ist in Bewegung, und die Chefs zahlen ihren Mitarbeitern im Schnitt im kommenden Jahr bis zu fünf Prozent mehr Lohn, als sie eigentlich geplant hatten. Sie sorgen sich nämlich nicht nur darum, geeignete Kandidaten für freie Stellen zu finden, sondern haben auch noch Angst, dass ihre Top-Talente in Zukunft von einem Wettbewerber weggeschnappt werden.

Kommentare zu " Gehaltsreport: Darum werden Sie 2016 mehr verdienen"

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  • Stimmt!
    Fachkräfte wären da... Nur werden sie von den Unternehmen im Alter von 50 herausgeworfen, da ihre Produktivität (Gehalt) mit denen der 30jährigen nicht mithält.
    Selbst als Maschinenbauingenieur hat man ab 50 kaum noch Chancen eine Arbeit zu finden.

    Der Grossindustrie ist das Land egal. Es geht um den Unternehmensgewinn, auch wenn alles drum herum zu Grunde geht.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich und achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • ist doch mein reden.

    ich freu mich schon auf unsere Penthaus Wohnung in Kuala Lumpur.

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