Obszöne Gedanken
So werden Sie kreativer

Lukrative Innovationen dank kreativer Mitarbeiter - das wünschen sich Firmen und geizen dafür nicht mit Workshops. Doch nachhaltigen Erfolg bringen diese selten. Der Weg führt über gefährliches Denken. Ein Ratgeber.  
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DüsseldorfAls das iPhone mit all den vielen Möglichkeiten auf den Markt kam, wurde eine App mit großen Abstand am häufigsten heruntergeladen: iFart. Marketingfachleute staunen bis heute, warum die Nutzer eines technischen High-End-Gerätes ausgerechnet ein Programm haben wollen, das nichts kann, außer Pupsgeräusche zu imitieren?

„Weil der Mensch eben so tickt, wie er tickt“, sagt Alf Rehn und meint damit: Wer nicht auch die schmutzigen menschlichen Instinkte berücksichtigt, wird nie wirklich kreativ sein. Rehn ist renommierter Professor für Innovation und Unternehmertum, Vortragsredner und Berater von großen Konzernen. Jetzt ist sein neues Buch „Gefährliche Ideen - Von der Macht des ungehemmten Denkens“ erschienen.

Darin geht es um Kreativität und wie man sie erzeugt. Diese vergleicht  Rehn mit einem „ungepflegten Missetäter, der in der Nase bohrt und rotzfrech seine dreckigen Schuhe auf den Tisch legt“. Dem Autor sind die schönen Workshops voller kurzfristiger Aha-Effekte verhasst, die eher dem Ego der Teilnehmer dienen.

Stattdessen ermuntert er den Leser, den harten Weg zu gehen: „Ist Ihnen schon unwohl? Klasse!“ Denn das Gehirn hat es gern komfortabel. Es belohnt mit Endorphinen dafür, dass wir es nicht herausfordern: „Wahre Kreativität ist zumeist ein wenig gefährlich, bedrohlich und provokativ“, schreibt Rehn.

Und einen Mangel an Kreativität stellt der Fachmann in den Unternehmen täglich fest. Oder auch in Behörden: Was ist der Grund dafür, warum die Nasa einst Millionen Dollar ausgab auf der Suche nach dem perfekten Astronautenstift und am Ende auf den Bleistift kam?

Kommentare zu " Obszöne Gedanken: So werden Sie kreativer"

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  • Artikel zufaellig gelesen und ich frage mich: was will uns der Author damit sagen??? Artikel fuehrt m.E. nicht weiter und ist ueberfluessig. By the way: das Buch ist bei amazon gar nicht gut bewertet... www.kregeloh.de

  • quatsch - Kreativität entbindet nicht vom Gebot eines kultivierten zwischenmenschlichen Verhaltens. Kreativtät auf Pupskissen-Niveau interessiert mich nicht.

  • Wer nicht auch die schmutzigen menschlichen Instinkte berücksichtigt, wird nie wirklich kreativ sein
    Dumm ist nur, dass uns das Verlangen, sich wie ein Erwachsener zu verhalten, in der Entwicklung neuer Ideen erheblich einschränkt. Wer noch wie ein Kind denken kann, versteht den Menschen besser und wird kreativer.
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    Und ich hab mich schon gefragt,warum Männer in
    Führungspositionen,sich untereinander mit Puffbesuchen
    belohnen.
    Die Kinderseele mit ihren schmutzigen Instinkten,
    muß sich für den nächsten kreativen Kick entladen..

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