Ratgeber So gelingt die große Karriere

Eine erfolgreiche Karriere hinzulegen ist schwer - erst recht, wenn man dabei sein Privatleben nicht vernachlässigen will. Ein umfangreicher Ratgeber, wie Ihnen das trotz so mancher Schwierigkeiten gelingen kann.
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Parkplatz für den Chef: Karrieremachen ohne negative Folgen. Quelle: DIAGENTUR/MCS

Parkplatz für den Chef: Karrieremachen ohne negative Folgen.

(Foto: DIAGENTUR/MCS)

DüsseldorfWas ist der Preis für eine große Karriere? Arbeiten bis zum Umfallen, kaum Zeit für die Familie, für Hobbys ist ohnehin kein Platz - und das eigene Ego gehört marktschreierisch auf den Marktplatz? Dieses Klischee ist von gestern, sagen Dorothea Assig und Dorothee Echter. Das Gegenteil sei richtig.

Den beiden Coaches ist mit „Ambition. Wie große Karrieren gelingen“ ein sehr nützlicher Ratgeber gelungen. Er beschreibt, wie große Karrieren entstehen und wie man den Absturz verhindert. Assig und Echter beraten seit 20 Jahren exponierte Persönlichkeiten, darunter auch zahlreiche Vorstände internationaler Konzerne – unter anderem von Dax-Firmen.

In ihrem Buch geht es um die Frage, wie eine große Karriere entsteht, aber eben auch darum, wie man sich oben hält und seinen Status sogar noch ausbaut. Es beginnt mit der Feststellung, dass „wenn Zwei das Gleiche tun, das Ergebnis nicht dasselbe ist“. Und mit Glück habe das Gelingen der eigenen Karriere schon mal am wenigsten zu tun.

Assig und Echter decodieren das System Karriere und zeigen die Zusammenhänge auf, die zum Erfolg führen. Der Begriff „Ambition“ steht dabei im Vordergrund. Dahinter steckt mehr als reiner auf ein Ziel ausgerichteter Ehrgeiz. Gemeint ist der Impuls, „seine Gaben auszuschöpfen und die eigenen Anliegen zu verwirklichen“. Ambition kommt nicht von außen, es ist eine innere, autonome Kraft; der Wunsch nach persönlicher Erfüllung, der „unbedingte Wille nach Vervollkommnung“.

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12 Kommentare zu "Ratgeber: So gelingt die große Karriere"

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  • Karriere = viel Geld?
    Nein danke, für Geld werde ich meine Familie nicht hopps gehen lassen, meine Kinder nur für Zensuren sprechen lassen, und mir nicht 16 Stunden den Buckel krumm sitzen oder laufen. Ein Chef ist mir solange egal, bis er mir mein Gehalt nicht mehr zahlen will. Und wenn es soweit kommt, muß er das gut begründen können. Will ich eine Gehaltserhöhung, muß ich es gut begründen können. Ich weiß nämlich was ich kann.

    Aber diese Fragen haben sich mir nie gestellt, ich war mein ganzes Leben, bis auf Ausbildung und "Lehrjahre" selbstständig. Meine Chefs sind meine Kunden, die sagen mir wo es lang geht.
    Im übrigen, ich werde es nie verstehen, für uns Kinder war es selbstverständlich sich was aufbauen zu wollen. Und das hieß nicht irgendeinem Chef wo rein zu kriechen, sondern mit seinem Wissen und Gelernten ein eigenes Geschäft aufzubauen, und immer weiter zu lernen.
    Wir haben es alle geschafft, auch ohne Schulstress, teilweise ohne Abi, aber wir sind unsere eigenen Chefs.
    Und, wir haben selbst viel Geld in Weiterbildungen und mehr Wissen gesteckt. Ich tue es heute noch, kurz vor der nichtstaatlichen Rente.
    Meiner Meinung nach liegt es an der mentalen Einstellung, einen möglichst sicheren, gut bezahlten, nicht kündbaren Job mit viel Urlaub haben zu wollen.
    Wer das will, muß wohl mehr Knigge lesen, anderer Leute Häuser bezahlen, und sich mit Vitamin B fortbewegen.
    Nein danke, dafür ist mir mein Leben immer zu schade gewesen.
    Arbeit micht mir nur richtig und wirklich Spaß, wenn ich selbst bestimmen kann was ich tun muß, oder auch nicht.
    Aber, speziell in Deutschland, ist das inzwischen ein steiniger Weg geworden. Mißerfolge werden mit lebenslanger Hatz quittiert. Man ist automatisch ein Steuerhinterzieher, eine Melkkuh für irgendwelche Kammerverbände aus dem 2. Weltkrieg, noch mehr Zwangsmitgliedschaften und für Juristen. Für die eigentlichen Dienstleistungen hat man keine Zeit mehr.
    Mental betrachtet, lieber einen "Job" mit mehr Sicherheit.

  • Fehlt noch der Schmiß auf der Wange, d.h. das Zeichen einer schlagenden Burschenschaft und zuvor ein Eliteinternat vor dem Studium. Das öffnet dann alle Türen. Ein "von" vor dem Namen wirkt dann zusätzlich Wunder. Studienabschluß mit welcher Note dann ist nur eine Randnotiz. Ach ja: CDU Mitglied sollte Mann dann auch noch sein. Mitgliedschaft bei SPD oder Grünen ist ein "no go"!!

  • Like, aber einer muss oben sagen, wo es langgeht und jeder hat eine Chance auf eine begrenzte Halbwertzeit als Chef mit Demut und Weitsicht für eine bessere Welt

  • dieser Kommentar sowie, der von Guru sprechen mir aus der Seele und decken sich voll und ganz mit meinen Erfahrungen.

    Für mich ist es auch ein Unding, dass das "relativ" gut funktionierende Deutschland sich weiterhin, das amerikanische Gesellschaftsmodell als Vorbild nimmt, das meiner Ansicht nach eine tickende Bombe ist.

    Ach ja zur Ergänzung von Auenlands kommentar:

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/American-Dream-ist-ausgetraeumt-article5945431.html?google_editors_picks=true

  • Liebes Handelsblatt,
    die hier geschaltete Werbung grenzt an SPAM.
    Klickt man an den Rand der Website um ein anderes Fenster zu öffnen wir man elegant zum Werbe Partner geleitet, in der rechten Spalte wird einem Spekulation in Biogas für 12% pa vorgestellt, darüber ein Neuwagen und dann noch top Zinsen und tolle Kredite, in den Artikeln werben sie mit ausgefeilten texten für Produkte und Fonds, dazwischen die Werbe Einblendungen.

    Nehmt euch ein Beispiel an Bloomberg oder anderen namhaften Nachrichtenagenturen, nicht nur die Texte kopieren.

    Mit 10 Praktikanten wäre das Handelsblatt in no-time zu klonen, ihr driftet ab.

  • Warum wollen alle die Karriereleiter hinauf?
    Wen das jeder will, ist die Konkurrenz doch viel zu groß

    Also warum nicht einfach selbst eine Leiter aufstellen und die fleißigen Bienchen ihren lauf lassen?
    Das Land braucht mehr Unternehmer ;)

  • Fällt eigentlich noch irgendjemandem auf, in welche ekelhaft widerliche Schein-Gesellschaft wir transformiert worden sind?

    Wo sind die DEUTSCHEN Tugenden von Wahrhaftigkeit, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit geblieben? Unmodern! Viel lieber äfft man die Perfektionierung der Lüge und des Scheins nach!

    Als ob die USA mit den meisten Gefängnisinsassen, den meisten Psychokranken, den meisten Fetten, den gestörtesten Jugendlichen, den dümmsten College-Absolventen, dem größten Drogenproblemen, ein Vorbild für ein Kulturvolk mit eigenen Tugenden sein könnten.

    Was sich an den Unis in Europa inzwischen an Devotheit, Oberflächlichkeit und Karrieredenken eingeschlichen hat, ist nur noch als erbärmlich zu bezeichnen.

    Wir haben ENDZEIT und wir fühlen uns anscheinend nur noch in der wohligen Fäulniswärme der Dekadenz "wohl".

    Glücklich der, der sich der Narretei entziehen kann, da finanziell unabhängig!

  • Zu wahr um schön zu sein!

  • Danke! Gefällt mir gut!

  • Einige Tpps, von Einem, der weiß wovon er spricht.
    Sofern Sie nicht Bill Gates, Lukas Podolski oder eine vergleichbare Größe sind, gilt Folgendes:

    1.) Steinreiche Eltern haben.
    2.) Einflussreiche Eltern haben
    3.) Frühzeitig ausschließlich an Kontakten arbeiten.
    4.) Inhaltliche Arbeit vernachlässigen.
    5.) Keinen Empfang veropassen.
    6.) Immer lächeln und nie das Glas umkippen.
    7.) Dezente, devote Partnerin mitnehmen.
    8.) Gespräche an den Lippen der Mächtigen verfolgen.
    9.) Den Speichel lecken
    10.) In vorauseilendem Gehorsam jeglichen Wunsch unter Zurückstellung aller Bedenken bis zur Selbstverleugnung erfüllen.

    Wenn Sie alle 10 Gebote, allesamt, beachten und umsetzen, dann brauchen Sie nichts können und machen Karriere.

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