Real Madrid: Was Manager von Christiano Ronaldo lernen können

Real Madrid
Was Manager von Christiano Ronaldo lernen können

Real Madrid braucht heute in der Champions League gegen Borussia Dortmund ein Wunder – vor allem Star-Stürmer Cristiano Ronaldo ist gefordert. Fachleute glauben, dass auch Manager Einiges von ihm lernen können.
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DüsseldorfEr ist ein Besessener. 28 Jahre alt, der teuerste Angestellte der Welt. Über die Spitzengehälter eines Martin Winterkorn kann Cristiano Ronaldo nur lachen: 33 Millionen Euro wandern in diesem Jahr laut seriösen Schätzungen auf sein Konto – netto. Das werden wenn überhaupt nur sehr wenige Menschen auf der Welt übertreffen.

Heute Abend steht für Ronaldo eines der wichtigsten Spiele seiner Karriere an: Seine Mannschaft muss gegen Borussia Dortmund ein Wunder gelingen, um nach dem 1:4 im Hinspiel noch ins Finale der Champions League zu kommen. Real ist zum Siegen verdammt: Die Königlichen sind abgeschlagen in der Liga ohne jede Chance auf die Meisterschaft. Nun muss der europäische Titel her. Dafür wurde Ronaldo 2009 für die irrwitzige Ablösesumme von 94 Millionen Euro geholt.

Auch wenn diese Situation außergewöhnlich ist: Kein Fußballer ist den Umgang mit Druck so gewöhnt wie Ronaldo. Erst recht deshalb, weil er ihn sich selbst aufbürdet. Er will nach 2008 wieder zum besten Fußballer der Welt gewählt werden – nichts bedeutet ihm mehr. Doch der Weg dahin führt nur über Lionel Messi vom FC Barcelona und einen großen Titel. Eben den Gewinn der Champions League.

Über Ronaldo als Typ mag man streiten. Aber der junge Mann trägt Charakterzüge in sich, die vorbildhaft auch für leitende Angestellte in Unternehmen sein können. Diese Eigenschaften hat Star-Biograf Luca Caioli sehr sorgfältig und mit einer angemessenen Distanz in der jüngst erschienenen Biografie „Ronaldo. Die Geschichte eines Besessenen“ zusammengefasst.

Kommentare zu " Real Madrid: Was Manager von Christiano Ronaldo lernen können"

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  • Wenn im Titel schon der Vorname nicht richtig, sondern mit h geschrieben ist, lese ich gar nicht erst weiter...

  • Seine Ex-Freundin meinte in einem Interview dass Ronaldo von Pornos besessen sei. Auf seinem Nachtkästchen türmten sich die Video-Pornos. Scheint ihn sehr zu motivieren.

  • keiner von uns kennt ihn persönlich daher gibt es kein "ich mag ihn oder ich mag ihn nicht". neidlos muss man sagen er hat alles richtig gemacht, der erfolg spricht klar für ihn

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