Stress in der Arbeitswelt: Jeder zweite Beschäftigte „hat Rücken“

Stress in der Arbeitswelt
Jeder zweite Beschäftigte „hat Rücken“

Stress bei der Arbeit kann körperliche und seelische Auswirkungen haben. 53 Millionen Arbeitstage sind 2012 aufgrund psychischer Störungen ausgefallen. Was der „Stressreport Deutschland 2012“ über die Arbeitswelt verrät.

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    Kommentare zu " Stress in der Arbeitswelt: Jeder zweite Beschäftigte „hat Rücken“"

    Alle Kommentare
    • Na wenigstens unseren völlig überarbeiteten Volks(ver)tretern kann das ja nicht passieren:

      http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article119589241/Rueckenschmerzen-Paschedag-bestand-auf-A8-mit-Massagesitz.html

    • Wer hat denn Rücken? Ich rate mal: Diejenigen, die den ganzen Tag sitzen, im Büro, im Auto und auf der heimischen Couch, und für die Sport sowieso Mord ist. Als Folge verkümmert die Rückenmuskulatur und die Wirbelsäule macht irgendwann schlapp.

    • Wer hat denn Rücken? Ich rate mal: Diejenigen, die den ganzen Tag sitzen, im Büro, im Auto und auf der heimischen Couch, und für die Sport Mord ist.

    • @ xyz

      Sie bringen es auf den Punkt!

      Jedoch was ist die Alternative?

      Die meisten Menschen hängen notgedrungen am Erwerbstropf Miete, Kinder, steigende Lebenshaltungskosten, alles kostet und ist nur mit Geld zu bezahlen.

      Frührente, Altersteilzeit, Unterstützung für Selbständigkeit nach Arbeitslosikkeit, ect. Jegliche Art von Freiheit/ Individualität wird mehr und mehr beschnitten!

      Ein Bsp. Existensgründungsmöglichkeit durch AA gibt es nicht mehr. Entscheidung ist ein reines Wohlwollen/Willkür des sog. Fallmanagers. Wird nicht gefördert, obwohl man mit Topausbildung/Erfahrung als Freiberufler Aufträge hätte. Das AA unterstützt eher die Arbeitslosigkeit als das Arbeiten als Freiberufler resp. in der Selbständigkeit!
      Auch hohe Krankenkassenbeiträge ( 700.-/ Monat incl. Soli), ect. machen es für normale Menschen fast unmöglich, sich etwas eigenes , freies aufzubauen.

      Der Staat braucht Geld fürs marode Sozialsystem . Dafür werden die Menschen in irgendwelche prikären Anstellungsverhälnisse ( Leiharbeit, ect..) gezwungen.

      Selbst, wenn man eine sehr gute Ausbildung/Studium/Job / 40 Jahre Erwerbstätigkeit nachweisen kann, reicht es im Alter wieder nicht. ...sinkende Renten, steigende Lebenshaltungskosten, ect

      Umkehrschluss: hohes Risiko von Altersarmut trotz Topjob/Bildung und damit erneute Abhänigkeit vom Staat!

      Dieses System der Abhängigkeit ist vom Staat beabsichtigt. Man möchte keinen freien und unabhängigen Menschen mehr . Man möchte ein "gleichmäßiges/mittelmäßiges Grundrauschen"


      Was soll man also tun?


      Die Freiheit des Einzelnen wird immer mehr beschnitten!

      Das ist Fakt!

      Die wenigen, die zum großen Teil selbstbestimmt-verwirklicht leben , können sich sehr glücklich schätzen.

    • Jeder zweite hat Drückeberger.

    • "Sind da auch Leute befragt worden, die körperlich arbeiten, oder nur Sesselpupser?"

      *lach*
      1/3 arbeiten in Büros.
      Der Fisch stinkt immer am Kopf, und von 9 bis 17 Uhr verordnet kreativ zu sein, hat schon manchen wirklich kreativen Arbeitnehmer vertrieben, und die Duckmäuser mit ihren Buchhaltern verlassen.
      Wer Spaß an seiner Arbeit hat, der hat keine Rückenprobleme wegen seiner Arbeit, sondern weil er andere Probleme hat die durch Konsum, falsche Ernährung, Bewegungsmangel und vielleicht familiären Streß (Kinderunterbringung, Schulprobleme, oder gar keine Kinder) hat. Wozu eine ziellose Präsenzpflicht beiträgt. Gerade im digitalen Bereich ist das eine Macht- und KOntrollfrage. Also Führungsschwäche.

      Die wirklich körperlich arbeiten, haben damit auch weniger Probleme weil sie mit ihrem Körper arbeiten und nicht gegen ihn. Das ist wohl eher Verschleiß bei einseitiger körperlicher Belastung.

    • Wenn es hinten wehtut, soll man vorne aufhören! ((o:)
      btw.
      Sind da auch Leute befragt worden, die körperlich arbeiten, oder nur Sesselpupser?

    • jau, so siehts aus. ob bei den DAX Vereinen, wo es für jeden Prozess einen Excel-Hansel gibt oder dem Heiligen Mittelstand, wo unsere Fachkräfte fleißig den roten Maschinenknopf an- und ausdrücken dürfen.

      Und ganz wichtig dafür erstmal 5 Jahre Studieren, Auslandspraktika, MBA...dann mit ganz viel Glück...

      ...welcome zum 40Jahre x 40Stunden Hamsterrad!!

    • Eine fragwürdige Studie; wahrscheinlich gesponsort von Ärzten, bei denen die Krankheitsursache der ICD-Code 43.9 schon auf Abreißformularen vorliegt und die sehr kundenorientiert arbeiten bzw. durchgeführt bei Beamten und Politikern, die wahrscheinlich schon beim Kacken Überlastungssymptome erkennen lassen.

    • wenn nebenbei so viel gesurft wird, wie sie sagen, warum müssen die leute dann 40 Std ihren Arsch da breitsitzen?

      Dann lässt man eben nur 32 Std. effektiv arbeiten und sendet die dann nach Hause. Diese Präsentismuskrankheit muss gestoppt werden.

      bei uns auch: Gesundheitsmanagement, da wird jetzt überlegt, ob jemand in den Betrieb kommt, der vorturnt, Jogaübungen mit uns macht, das man da durchgeknetet wird.

      Natürlich alles im Feierabend nach dem 9 Std-Tag. Tut mir leid: was soll der Schrott. Wenn die Leute durch 42 Std-woche krank werden und das viel Geld kostet, nur damit die da rumsitzen und nur effektiv 35 Std arbeiten, der Rest wird gesurft und Kaffee getrunken. Dann ist das Schwachsinn.

      Arbeitszeit runter und die Leute sind gesünder.

      so wie arbeiten heute ist, bringt es eh keinen Spaß mehr. Ich überleg auch schon, ob ich mich nicht mit Ende 30 in Frührente senden lasse. Das schockt doch alles nicht mehr. Würd ich da Vollzeit sitzen müssen, hätt ich mir schon längst den Strick gegeben. Ich kann mir meine Lebenszeit allein geistreicher verschwenden.

      wir haben eh viel zu viele Arbeitnehmer im Sklavenmarkt.

      ich sehe einer Umverteilung der Arbeitszeit wie in Holland positiv entgegen - was wir da an Gesundheitsausgaben sparen könnten.

      Man muss nur prüfen, wie man sowas organisiert, so dass die Sozialkassen eben einen Gewinn machen und keinen Verlust. Da hätt ich schon Ideen für. Frauen die gerne Teilzeit sv-pflichtig arbeiten wollen statt Minijobs - das würde auch schon vieles verbessern ---

      der Arbeitsmarkt in DE ist dermaßen reformbedürftig - eine einzige Baustelle. Es bringt überhaupt nichts Leute 42 Std. anwesend zu haben, wenn da effektiv nur für 32- 35 Std. was zu tun ist.

      lesen sie mal unsere Boreoutopfer:

      http://www.erfolgreich-im-leben.com/blog/karriere-arbeit/boreout-syndrom.html

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