Überstunden, Hektik, DruckWie gestresst die Deutschen sind

Immer mehr Arbeitnehmer fühlen sich von ihrem Job überfordert. In einer Umfrage des DGB klagen die Mitarbeiter ihr Leid. Wer über Hetze, Druck und Überstunden jammert, und wann Chefs Minderleister rauswerfen können.

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    Kommentare zu " Überstunden, Hektik, Druck: Wie gestresst die Deutschen sind"

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    • Deutschland kann es sich leisten, die Arbeitszeiten für alle zu reduzieren. Wir sind hochproduktiv. Der Hinweis mit den Rationalisierungen drückt ja auch das Problem aus, dass man eher Arbeit auf immer weniger Arbeitnehmer ablädt, anstatt neu einzustellen, z.B. als Jobsharingmodell.

      Das Arbeitsvolumen sinkt in DE kontinuierlich. Wir werden alle immer produktiver. Ich denke, es ist an der Zeit mehr Personen Teilzeit arbeiten zu lassen.

      um das zu realisieren, muss man aber ein bissel die Sozialkassen von diesem unsäglichen Vollzeitzwang entkoppeln.

      dennoch ist es alternativlos. Es gibt überall Mitarbeiter, die zwar Vollzeit anwesend sind, effektiv aber nicht die volle Zeit was zu tun haben.

      Wo möglich sollte man Teilzeit an Interessierte anbieten. Es gibt noch andere handfeste Gründe, warum man für viele die Arbeitszeit reduzieren könnte:

      http://www.ingenieur360.de/konjunktur/automation-erfordert-neuausrichtung-der-arbeitsmarktpolitik/

      ---Vielmehr müsse die durchschnittliche Arbeitszeit gesenkt werden, um mehr Menschen bei gesteigerter Produktivität beschäftigen zu können.----

      ich versteh auch nicht, warum man so viel Wert darauf legt, dass Mütter unbedingt Vollzeit arbeiten sollen. Ich persönlich würd sowas gar nicht wollen. Und vor allem frag ich mich, in welchen Jobs? Im Niedriglohnsektor?

      und was wir für Geld sparen könnten bei den Krankheitskosten, wenn man das richtig umsetzt. Die psychischen Krankheiten explodieren.

    • Zum obigen Thema, möchte ich ein paar neue Gedanken und Ergebnisse präsentieren.
      Gegen die Ohnmacht, Verzweiflung und die Ratlosigkeit, dauernd dem täglichen Streß ausgesetzt zu sein, der Überforderung am Arbeitsplatz nicht mehr stand zu halten, die Einschläge der Erschöpfungszustände immer häufiger und schneller stattfinden, in der Konsequenz, wenn die Grenze erreicht ist, der völlige psychische und physische Zusammenbruch stattfindet, damit ist jetzt Schluß. Und so bitte ich Sie, ab sofort mit Ihrem Körper mit den darin lebenden Familienmitliedern, Ihren Organen, eine Inspektion und Wartung durchzuführen. Die von mir neu gewählte Bezeichnung Familienmitglieder deshalb, weil Sie eine komplette Familie mit sich herumtragen. Sie sind es, die durch ihre exzellente Arbeit, Ihr und mein Leben jetzt und für die Zukunft garantieren. Jeder dort unten im Dunklen unseres Körpers ein wahrer Weltmeister. Bedeutet, daß ein völlig neues und bewußtes Denken für die Truppe dort unten geboren wurde. Was muß nun für sie da unten und für das Gesamtgebilde Körper neu getan werden, die sich Inspektion nennt? Es ist der Weg von der Erde ins Wasser. Denn nur hier in der Schwerelosigkeit dieses Elements, kann ein überzeugendes Konzept zur Beseitigung von Krankheiten stattfinden. Und auch der Gesunde findet dort den Weg seine Gesundheit zu erhalten, bis zum Ende seiner Zeit. Sie liegen auf dem Rücken, der bequemsten aller Lagen, entwickeln eine zu erlernende Motorik der Einzelarmfortbewegung über eine lange Zeit. Augenblicklich atmen Sie tief durch die Nase ein und aus. Blitze der Erkenntnis erreichen Ihren Körper, was Sie noch nie erlebt haben. Und dann kann alles kommen. China und Japan, Europa und Deutschland, Ihre Firma und die Konkurrenz. Sie werden alles mit Links machen, locker und mit neuer gesunder Kraft.
      Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • "Niemand muss sich aber vom Vorgesetzten zu ständigen Höchstleistungen zwingen lassen. "Jeder Mitarbeiter muss nur Leistungen mittlerer Art und Größe erbringen", sagt Henning Timm, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Münchener Kanzlei Rölfs und Partner. Vermeintliche Minderleister haben gute Karten. Erst wenn Arbeitnehmer über einen langen Zeitraum nicht die ihnen mögliche Leistung erbringen, kann der Chef eine Abmahnung aussprechen.

      Eine Kündigung ist in vielen Fällen aussichtslos. Viele Unternehmen entwickeln daher spezielle Coachingsystem für schwächere Mitarbeiter oder versetzen sie auf weniger anspruchsvolle Jobs. "Bevor eine verhaltens- oder personenbedingte Kündigung ausgesprochen werden kann, muss der Mitarbeiter massive Verfehlungen begehen", sagt Timm. "In der Praxis haben Minderleister, die nicht mit Vorsatz handeln, häufig nur wenig zu befürchten"."

      Noch nie soviel Unsinn gelesen: der Anwalt tut so als seien alle Arbeitnehmer Beamte auf Lebenszeit.

      Er wird wohl sein Geld verdienen mit Aufträgen von Arbeitgebern.

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