Chronik Trumpf
Hier hat eine Frau das Sagen

Maschinen zum Schneiden, Stanzen, Schweißen und Biegen, überall auf der Welt eingesetzt zum Bau von Fahrzeugen, Fahrkartenautomaten, Turbinen oder PC-Gehäusen: das ist Trumpf. An der Spitze: Nicola Leibinger-Kammüller.
  • Biegsame Wellen für Zahnärzte und Druckereien: damit wird im Jahr 1923 der Grundstein für das Unternehmen Trumpf gelegt. Sie sind die ersten Produkte, die in der Werkstätte der Julius Geiger GmbH in Stuttgart gefertigt werden. Christian Trumpf hat das Unternehmen, das schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts existiert, mit zwei Partnern gekauft und den Firmennamen zunächst beibehalten.
  • Später, mit der Entwicklung des motorischen Antriebs, werden die Wellen auch für die Industrie, etwa zur Bearbeitung von Metall und Holz, hergestellt und das Unternehmen wächst rasch. Im Jahr 1927 beschäftigt die Julius Geiger GmbH bereits 70 Arbeiter und 1933 folgt der Umzug in den Vorort Weilimdorf – die Firma braucht mehr Platz.
  • Die erste motorbetriebene Handschere, die Blech schneiden kann, stellt Trumpf 1934 vor. Auf sie folgen etliche andere Elektro- und Druckluftwerkzeuge.
  • Im Jahr 1937 wird die Julius Geiger GmbH in Trumpf & Co. umbenannt und schon zwei Jahre später beschäftigt die Firma mehr als 100 Mitarbeiter.
  • Während des Zweiten Weltkrieges behält Trumpf sein Produktprogramm aus Elektrohandscheren und biegsamen Wellen bei. Glück für den Mittelständler: Die Produktionsstätten bleiben unbeschädigt.
  • 1950 steigt Berthold Leibinger als Lehrling bei dem Ditzinger Maschinenbauer ein. Der 1930 geborene Stuttgarter macht bei Trumpf seine Mechanikerlehre und geht nach einem anschließendem Maschinenbaustudium im Jahr 1958 für zweieinhalb Jahre Jahre in die USA.
  • Aus seiner Diplomarbeit bei Trumpf entsteht 1956 die Idee für die so genannte Kopiernibbelmaschine (dabei werden Bleche Stück für Stück entlang einer Schnittlinie abgetrennt, die aus lauter kleinen Einzellöchern besteht) - und die ersten drei Patente, für die sich Leibinger mit Anteilen bezahlen lässt.
  • Im Jahr 1961 wird Berthold Leibinger, zurückgekehrt aus den USA, Leiter der Konstruktionsabteilung bei Trumpf. Die Produkte, die er plant und zum Patent anmeldet, verhelfen Trumpf zu einem enormen Wachstum. In der Schweiz gründet das Unternehmen 1963 seine erste Auslandsgesellschaft.
  • Nach und nach sammelt Leibinger Anteile am Unternehmen, bis ihm die Firma gehört. 1978 wird er Vorsitzender der Geschäftsführung. Anfang der 1980er-Jahre lässt er den ersten eigenen Trumpf-Laser entwickeln und macht aus der Maschinenfabrik eines der wichtigsten Unternehmen der deutschen Lasertechnik.
  • Im Jahr 1984 beschäftigt Trumpf bereits 1500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von knapp 300 Millionen DM.
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