Führungspositionen: „Auf dem Weg nach oben gehen Frauen verloren“

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Führungspositionen
„Auf dem Weg nach oben gehen Frauen verloren“

Frauen in der Chefetage großer Konzerne sind in Deutschland immer noch eine Seltenheit. Es hat sich aber einiges getan in der jüngsten Zeit. Bald gibt es zudem eine Quote für die Aufsichtsräte. Alles gut also?
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BerlinMary Barra am Steuer bei General Motors, Yahoo-Chefin Marissa Mayer und Janet Yellen als neue oberste Währungshüterin bei der US-Notenbank Fed: Blickt man über den großen Teich, sieht es gar nicht so schlecht aus für Frauen in Führungspositionen. Anders hierzulande: Bei Deutschlands Top-Konzernen sucht man vergeblich eine Vorstandschefin. Dennoch sehen Forscher einen Silberstreif am Horizont.

In der Privatwirtschaft hat sich beim Anteil von Frauen in den Chefetagen in den vergangenen Jahren insgesamt wenig getan, wie die Experten des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer jüngst veröffentlichten Studie herausfanden. Der Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit zufolge lag der Frauenanteil 2012 in der ersten Führungsebene der Betriebe - damit ist meist der Vorstand gemeint - bei 26 Prozent, nach 25 Prozent vier Jahre zuvor.

Auffallend sei aber ein „enormer Anstieg im Westen zwischen 2008 und 2012 auf der zweiten Führungsebene“, sagt die IAB-Forscherin Susanne Kohaut, die gemeinsam mit einer Kollegin für die Untersuchung verantwortlich zeichnet. „Diese Entwicklungen kann man als Hinweis deuten, dass die öffentliche Diskussion möglicherweise schon etwas bewirkt hat. Es bleibt zu hoffen, dass dies kein Strohfeuer ist.“

Sicher, die Führungsetagen deutscher Großunternehmen sind in den vergangenen Jahren weiblicher geworden. So hat beispielsweise die GM-Tochter Opel gleich zwei weibliche Vorstände: Tina Müller (Marketing) und Susanna S. Webber (Einkauf und Logistik). Bei BMW leitet Milagros Caiña Carreiro-Andree das Personal- und Sozialwesen, und bei Daimler ist Christine Hohmann-Dennhardt die erste Frau im Vorstand - zuständig für den Bereich Integrität und Recht. Generell gilt aber: An den Schalthebeln sitzen nach wie vor meist Männer.

Elke Holst vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sieht das Problem darin, „dass es die meisten großen Unternehmen versäumt haben, Frauen von der untersten bis zu obersten Ebene aufzubauen“. Insbesondere bei kleineren, aber auch bei mittleren Unternehmen sei die Lage aber schon besser. „Natürlich haben Frauen in Konzernen einige Hierarchiestufen mehr zu überbrücken. Auf dem Weg nach oben gehen die Frauen dann einfach verloren“, konstatiert sie.

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  • Infineon Aandelen, wach uf!

    Welchen Erkentniswert erzielt ´ne Selbstanzeige oder `ne Anzege gegen die Kanzlerin in vrirrter Republik mit gesellschaftlichen Vollversagern im Fin de Siècle ? Keinen, das Spiel ist aus.
    Jedoch braucht Europa andereSiocherheitshardware! Ansonsten war der ganze Skeptizismus Intellektueller, Literaten, Naturwissnschaftlehr und Techniker ´ne Nullsumme.
    Erhöhe die Frauenquote!

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