Im War for Talents: Bitte mehr als nur „irgendwas mit Menschen“!

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Im War for Talents
Bitte mehr als nur „irgendwas mit Menschen“!

HR-Management – ein zentrales Thema für alle Organisationen 4.0 – ist oftmals auf dem Level Assistenz verortet und nicht da, wo es sein sollte: im Management. „Das müssen wir ändern“, sagt Personalexpertin Dagmar Hübner.
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FrankfurtDer War for Talents tobt inzwischen in beinahe allen Branchen. Das ist, so hört man landauf, landab, nicht schön, aber demografisch mehr als logisch und administrativ gut lösbar: Wer die besten Leute haben will, der muss eben einfach gute Gehälter und gute Arbeitsbedingungen bieten, noch etwas Work-Life-Balance drauflegen und dann klappt das schon mit der Generation Y – so zumindest der gefühlte Konsens.

Die Wahrheit aber ist: Tut es nicht! Nicht mit den Talenten der Generation Y und nicht mit anderen High Potentials. Nicht mal im Ansatz. Bester Beweis dafür: Die begehrten Begabten verschwinden immer öfter einfach vom deutschen (und europäischen) Talent-Radar, um dann in internationalen Start-ups oder im Silicon Valley wieder aufzutauchen – in der Regel mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Wie können die bloß? Warum machen die das?

Das immerhin ist einfach zu beantworten: Weil viele Unternehmen hierzulande die Revolution des Arbeitslebens, die wir gerade erleben, noch immer nicht ernst genug nehmen. Weil das zentrale Zukunftsthema Human Ressources allzu oft noch delegiert wird an Mitarbeiter, deren Kompetenz in den Augen der Unternehmensführung vor allem darin besteht, dass sie gerne „Irgendwas mit Menschen“ machen. Aber es geht schon lange nicht mehr um „Was mit Menschen“, ums Pampern und Betüddeln, um Boni, Bürogröße und den Benz als Dienstwagen.

Es geht inzwischen um nichts Geringeres als um die Kultur und Organisation eines Unternehmens, darum, ob es seine Arbeitsprozesse so organisieren kann und will, dass die besten Köpfe gerne kommen und gerne bleiben. Und da gibt es, großzügig formuliert, noch jede Menge Spielraum.

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