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Web-Magazin für Frauen
„Edition F ist die neue Brigitte“

„Edition F“, das Business- und Livestyle-Web-Magazin für Frauen, bekommt eine neue Geldspritze. Kurz vor Jahresschluss konnten die Gründerinnen neben einem Altgesellschafter auch noch drei neue Investoren überzeugen.

DüsseldorfKurz vor Jahresende kommt noch einmal große Freude bei der Berliner Lifestyle-Business-Plattform „Edition F“ auf. Der Grund: Das von Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert im Mai 2014 gegründete Online-Magazin für karrierebewusste Frauen schließt eine Finanzierungsrunde über einen mittleren sechsstelligen Betrag ab. Damit liege, so schreiben die Gründerinnen in einer Mitteilung, die Bewertung bei knapp vier Millionen Euro.

Mit dabei sind ein Altgesellschafter und drei neue Investoren: Die Gründer der auf Social Media und digitale Lösungen spezialisierten Berliner Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) Christoph Bornschein und Fränzi Kühne sowie die Highland Pine Investment GmbH, die Beteiligungsgesellschaft der Personal- und Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International.

„Edition F ist die neue Brigitte – mit einem viel größeren internationalen Potential,“ sagt Christoph Bornschein. „Das elfköpfige Team versteht es, Frauen persönlich und authentisch anzusprechen, weil sie von Grund auf digital agieren, strategisch unterschiedliche Medienkanäle nutzen und vor allem den Mehrwert für die Nutzer ins Zentrum stellen.“

Derzeit erreicht die Plattform 350.000 Unique User pro Monat. „Unsere Vision: LinkedIn meets Medium.com. Für Frauen und vor allem mit mehr Emotion. Seit drei Monaten haben wir die Plattform für User-Generated Content geöffnet und haben schon jetzt über 500 Nutzerautoren mit teilweise sehr persönlichen und meinungsstarken Texten bei uns. Das sorgt nicht nur für Content, sondern auch für einen Austausch innerhalb der Community“, sagt Susann Hoffmann, die früher mit Wohlert zusammen bei Gründerszene.de gearbeitet hat.

Mit dem Investment wollen die Gründerinnen im kommenden Jahr vor allem die Jobbörse und das Sales-Team sowie die Community ausbauen. Fabian Kienbaum sieht gerade in der spitzen Zielgruppenorientierung großes Potential „denn das Thema Frauenförderung und Diversity wird Unternehmen noch lange beschäftigen.“ Die Plattform wirke in zweifacher Hinsicht: „Unternehmen können sich hier strategisch in einer hoch relevanten Zielgruppen positionieren und gleichzeitig rekrutieren. Employer Branding trifft also auf Recruiting – und das sowohl on- als auch offline.“

Gerade für die Community haben die Gründerinnen 2016 viele neue Angebote im Sinn: Neben neuen Features soll es 24 Webinare rund um Karriere, Social Media, Work-Life-Balance und konkrete Branchenskills geben. Zudem ist im Sommer die erste Konferenz geplant. Und auch der Award „25 Frauen“ (mit dem Handelsblatt als Partner im Boot) sowie deutschlandweite Community-Events sollen das Netzwerk nicht nur digital, sondern auch offline zusammen bringen. Für Nutzer soll es außerdem die Option auf Premiumaccounts geben, die unter anderem eine Webinar-Flatrate enthalten.

Carina Kontio ist Redakteurin im Ressort Unternehmen & Märkte.
Carina Kontio
Handelsblatt / Redakteurin Unternehmen
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