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Berufseinsteiger Von wegen „Digital Natives“

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Unternehmen müssen Bewerbungsprozesse digitaler gestalten
Welche Jobs sich ohne Studium lohnen
Vorfeldmitarbeiter
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Wer in Frankfurt die Flugzeuge in ihre Parkpositionen einweist, verdient zwischen 3500 und 4100 Euro im Monat. Bei Schichtleitern stehen bis zu 6250 Euro auf der Gehaltsabrechnung.

Flugzeugführer
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Auch Piloten sind für ihre üppigen Gehälter bekannt: Verkehrspiloten verdienen im ersten Berufsjahr im Schnitt 5050 Euro pro Monat. Fünf Jahre später sind sogar 10.500 Euro drin. Ähnlich gut schneiden die Fluglotsen ab, die durchschnittlich 8400 Euro verdienen.

Flugbegleiter
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Im Vergleich zu Piloten oder Lotsen steht das Kabinenpersonal zwar deutlich schlechter da: Stewards verdienen nach fünf Jahren 1840 Euro im Monat. Doch wer Berufserfahrung sammelt, kann zum verantwortlichen Flugbegleiter aufsteigen – dem sogenannten Purser. Die Kabinenchefs verdienen 2790 Euro im Monat, nach fünf Jahren sind es 3180 Euro.

Vorstandssekretäre
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Auch im Vorzimmer des Chefs kann man gutes Geld verdienen. Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 3000 Euro, doch viele Unternehmen zahlen mehr. So liegt die tarifliche Grundvergütung beim Mineralölriesen Shell beispielsweise bei 4569 Euro.

Fahrlehrer
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Die Gehälter von Fahrlehrern variieren stark: Angestellte steigen mit 2800 Euro ein, nach fünf Jahren erhalten sie im Durchschnitt 3750 Euro. Selbständige Fahrlehrer können 5000 Euro und mehr verdienen.

Laborleiter
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Die chemische Industrie ist für ihre vergleichsweise hohen Gehälter bekannt. Gelernte Chemielaboranten, die zum Laborleiter aufsteigen, verdienen rund 2600 Euro im Monat. Je nach Branche und Bundesland ist deutlich mehr drin. So stehen dem Laborleiter einer bayrischen Papierfabrik etwa 4370 Euro zu.

Verwaltungsfachangestellte
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Ohne sie geht auf der Zulassungsstelle, dem Standesamt oder im Jobcenter nichts: Fachkräfte im öffentlichen Dienst werden je nach Position in unterschiedliche Entgeltgruppen eingeteilt. Langjährige Mitarbeiter verdienen auch ohne Fachhochschulstudium bis zu 3285 Euro im Monat.

Nachholbedarf im Bereich Digitalisierung haben aber nicht nur einige junge Berufseinsteiger. Auch die Familienunternehmen könnten ihre Prozesse aus Sicht der Studierenden und Young Professionals digitaler gestalten – insbesondere das Bewerbungsmanagement. Nur vier von zehn Befragte gaben an, dass der Bewerbungsprozess deutscher Familienunternehmen ausreichend an die heutigen technischen Gegebenheiten angepasst sei.

Beim Bewerbungsprozess besteht laut Heidbreder Handlungsbedarf, da die Digitalisierung im Wettbewerb um die besten Talente immer wichtiger werde und „eine enorme Strahlkraft auf die Attraktivität der Arbeitgeber“ habe.

Neben Bachelor- erwarten vor allem Master-Absolventen, dass die Digitalisierung ihr Berufsbild in den kommenden Jahren verändern wird. Diese Einschätzung teilen nur wenige Doktoranden. Das könnte der Stiftung zufolge darauf zurückgeführt werden, „dass der Großteil der Bacheloranten sowie Masteranten momentan noch akuter mit dem Thema Digitalisierung konfrontiert sind und eine Veränderung als unausweichlich betrachten“.

Die Veränderungen werden aus ihrer Sicht aber vorwiegend positiv ausfallen: Die große Mehrheit der Befragten erwartet, dass sich durch die Digitalisierung, Teamarbeit intensivieren wird, sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren lassen und sie mehr mehr Gestaltungs- und Innovationsmöglichkeiten im Job erhalten werden.

Jeder Zweite erwartet allerdings, dass dadurch auch der Stresspegel steigen wird. „Durch E-Mail, Intranet und App fühlen sich viele unter Druck, permanent erreichbar zu sein“, sagt Studienleiterin Alwine Mohnen. Nicht zu unterschätzen sei auch die soziale Dimension: „Es fehlt häufig die persönliche Interaktion und die damit einhergehende Anerkennung, wenn nur digital kommuniziert wird.“

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