Zum The Shift! Special von Handelsblatt Online
Die Mehrheit der Deutschen begrüßt das Gesetz von Manuela Schwesig, das ab Sommer für mehr Gehaltstransparenz sorgen soll. Dabei verrät jeder Dritte laut einer Studie nicht einmal seinem Partner, wie viel er verdient.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Komisch, von der SPD kommen nur schwachsinnige, bürokratische Gesetze die kaum einen Menschen tangieren! Reine Energieverschwendung!

  • Sehr geehrte Frau Oenning,

    sollen wir wirklich über Gehälter reden? Vielleicht stellen Sie sich als Szenario einmal vor, Sie seien zu einer Gartenparty eingeladen. Mit dabei fünf Ehepaare, die Sie nicht näher kennen.

    Als erstes erzählt ein Herr, er sei Hauptabteilungsleiter mit fettem Dienstwagen und 12 000 EURO Gehalt. Der nächste Herr berichtet, er sei Druckereibesitzer mit 12 Angestellten und komme pro Jahr auf 300 000 EURO. Die anderen schämen sich, weil sie es zu nichts Vorzeigbarem gebracht haben. Sie halten den Mund und brechen unter einem Vorwand bald auf.

    Dass sich unsere Gesellschaft extrem schichtet, ist schlimm genug. Aber müssen wir auch noch bei jeder Gelegenheit an die große Glocke hängen, auf welcher Sprosse der Stufenleiter jeder Einzelne steht? Gibt es etwas Dümmeres, als Neid und Haß zu schüren? Die Solidarität vollends zerstören?

  • Sehr geehrte Frau Oenning,

    Sie kennen sicher die Definition: Lohn oder Gehalt sind das Entgelt für geleistete Arbeit. Das gilt auch, wenn man die Verdienste von Frauen und Männern bei gleichartigen Tätigkeiten vergleicht. Mir scheint, dass der sogenannte Gender pay back nicht gar so rätselhaft ist.

    Dass Frauen schwanger werden und Kinder betreuen, ist gesellschaftspolitisch wertvoll. Aber aus der Sicht eines Betriebes bedeutet dies, dass dringend benötigte Arbeitsstunden ausfallen. Und anscheinend hat es die Natur so eingerichtet, dass Frauen häufiger krank werden als Männer. Nach einer Studie der DAK kommen sie auf 14 % mehr Fehltage als ihre männlichen Kollegen. Dass weniger abgeleistete Arbeitsstunden auch etwas geringer honoriert werden, sollte einleuchten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%