Job-Trends 2017: So sieht der perfekte Bewerber aus

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Job-Trends 2017So sieht der perfekte Bewerber aus

Fehlerfreie Rechtschreibung, exzellente Noten und möglichst viel Berufserfahrung: Es sind große Anforderungen, vor denen Uni-Absolventen beim Jobeinstieg stehen. Was Personaler von jungen Bewerbern erwarten.

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    Kommentare zu " Job-Trends 2017: So sieht der perfekte Bewerber aus"

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    • Naja, das sind die Kriterien der _Personaler_. Eingestellt wird der Absolvent aber vom Chef, und es ist durchaus so, dass Chefs Personaler komplett ueberstimmen. Der Personaler ist nur die erste Huerde, um zum Interview eingeladen zu werden.

      Ich schaue beim Interviewen auf folgendes (im Bereich Datenanalyse/Software Dev):
      1) exzellente Fachkenntnis; kann gut erklaeren; kann neue Probleme selbststaendig loesen.
      2) umgaenglicher Charakter, teamfaehig, Bewerber muss in das Team passen!
      3) Erfahrung, Referenzen

      Die Fachkenntnis kann man im Gespraech durch Testfragen relativ gut ausloten. Uninoten, Praktika, Projekte in der Freizeit sind weitere Indizien. Ein Job im Vertrieb haette natuerlich andere Anforderungen.

    • Hinweise auf formale Kriterien - übersichtlicher Lebenslauf, keine Rechtschreibfehler etc - sind absolut ok. Bedenklich finde ich die übrigen Ratschläge, die mehrheitlich kritiklos darauf hinauslaufen, dass sich der Bewerber den Wert- und Verhaltensvorstellungen der Arbeitgeber unterzuordnen hat. Da müssen sich viele Bewerber verbiegen, um als der hier gepriesene "perfekte Bewerber" auftreten zu können. Hilfreich wären vielmehr Tipps, wenn man den potentiellen Bewerbern Strategien an die Hand geben würde, wie man auch ohne Schauspielerei und trotz abweichender Vorstellungen dennoch an den Job kommt. So - wie hier - laufen die "Tipps" nur darauf hinaus, die ohnehin schon angepassten Bewerber in ihrer Rolle zu bestätigen. Und das ist überflüssig.

    • Und dann locken die Angebote und die Karriere. Wer sich dann auf endlose Überstunden -in einigen Branchen bzw. Berufen eher die Regel als die Ausnahme- einlässt und meint dies auf Dauer durchhalten zu müssen wird im Alter einen sehr, sehr hohen Preis bezahlen.

      Und das ist dann die neue Regel und nicht eine Ausnahme. Gewerkschaften gibt es in diesen Berufszweigen scheinbar nicht, so dass es auch mal 10, 12,14 Stunden werden - ich habe auch schon von Nachtschichten gehört mit anschließender Schlafzeit von nur wenigen Stunden.


      Geld, Zeit, Gesundheit dürfte die Reihenfolge dieser oft armen Karrieren heißen.

      Unterm Strich werden diese Überstunden nicht bezahlt und der dann ausgezahlte Stundenlohn im Hochsteuerland Deutschland relativiert sich dann ganz schnell.

      Unabhängig von einem nicht erlebbaren oder eingeschränkten Privatleben, Famile, Freunde, Freizeit, Sport u.s.w.

      Herzlich


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