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Sieben Tipps für den Arbeitsalltag
Wie Sie gelassen bleiben und eine Eskalation vermeiden

Wer wünscht sich nicht, auch in emotional aufgeladenen Situationen gelassen zu bleiben und souverän zu handeln. Das Tolle ist: Wir sind unseren Emotionen nicht automatisch ausgeliefert. So bleiben Sie cool.
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KölnCholerische Chefs, wutschnaubende Kollegen: Wehe, wenn sie losgelassen werden. Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer kennt das nicht, dass man am liebsten ausrasten möchte, wenn der Chef mal wieder total ungerecht ist oder der Computer zum 100. Mal nicht funktioniert? Schließlich kann es sehr befreiend sein, den Emotionen freien Lauf zu lassen, oder?

Grenzwertig wird es zumindest dann, wenn Sie Kollegen beleidigen oder bedrohen. Das kostet nicht nur Sympathiepunkte, sondern Sie riskieren damit auch Ihren Job. Nun ist Ärger am Arbeitsplatz leider keine Seltenheit – wie also vernünftig umgehen mit der Wut?

Die gute Nachricht: Auch wenn wir manchmal den Eindruck haben, dass uns alles überrollt und wir immer wieder in altbekannte Muster fallen: Wir sind unseren Emotionen nicht automatisch ausgeliefert, weiß Psychologin und Coach Tanja Volke-Groh. Die folgenden Tipps, die die Expertin kürzlich in einem Fachbeitrag der Haufe-Akademie skizziert hat, können helfen, einen Weg aus der Emotionsspirale zu finden:

1. Identifizieren Sie Ihre persönlichen „roten Knöpfe”. Was sind Ihre Reizthemen?

Volke-Groh empfiehlt Mitarbeitern, herauszufinden, was die auslösenden Situationen sind, die Sie immer wieder auf die Palme bringen. Volke Groh: „Fragen Sie sich auch, was eigentlich hinter dem vordergründigen Gefühl steckt. Welches Bedürfnis, welche Verletzung oder Befürchtung liegt unter der Oberfläche und wühlt Sie eigentlich so sehr auf?“

2. Kennen Sie Ihre körperlichen Reaktionen auf stressige Situationen?

Wissen Sie, wie Sie körperlich auf Ärger und Konfliktsituationen reagieren? Volke Groh rät, sich bewusst zu machen, wo der Stress für Sie körperlich spürbar wird. Lernen Sie, ihn bewusst wahrzunehmen und üben Sie sich in Achtsamkeit. „Der Schlüssel der Achtsamkeit liegt in der Qualität der Aufmerksamkeit, die wir jedem Moment entgegenbringen.“ (Jon Kabat-Zinn)

3. Finden Sie heraus, welche subjektiven Bewertungen und Glaubenssätze Ihr Leben bestimmen

„Glaubenssätze sind im Unterbewusstsein abgespeicherte, feste Überzeugungen, die früh im Leben entstanden sind – durch Vorbilder, Erziehung etc. und unsere Gefühle, Entscheidungen und täglichen Handlungen entscheidend beeinflussen“, sagt die Expertin in ihrem Beitrag. Volke-Groh empfiehlt, manche dieser Glaubenssätze im Erwachsenenalter noch einer bewussten kritischen Prüfung zu unterziehen. „Prüfen Sie ehrlich, welche Glaubenssätze Sie tatsächlich über sich bestimmen lassen möchten. Finden Sie heraus, was Ihre persönlichen 'Antreiber' sind und lernen Sie, diese in 'Erlauber' umzuformulieren.“

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Optimismus als Grundhaltung

Kommentare zu " Sieben Tipps für den Arbeitsalltag: Wie Sie gelassen bleiben und eine Eskalation vermeiden"

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  • Gute und interessante Tipps aus dem "Off" ...leider erinnert sich nur fast niemand im jeweiligen Augenblick an derlei gute und richtige Rezepte, die eingeübt und verankert sein müssen, wenn mal wieder die (langjährig) eingespielten emotionalen Muster sich ihre Bahn brechen und das Gehirn regelrecht mit Botenstoffen aus den tiefsten Tiefen (Amygdala) des Gehirns überflutet wird und man erst hinterher feststellt, wie besser zu reagieren gewesen wäre.

    Glücklicherweise gibt es mittlerweile einige hochinteressante Ansätze, diese neurologischen Zwangsmuster auszutricksen und die emotional behindernde Flut in neue Bahnen zu lenken ohne dabei ständig zu versuchen sich zu kontrollieren und zu beobachten. Stichwort "Amygdala-Depotenzierungs-Techniken".

    Das Positve dabei ist, das dies für alle unerwünschten Emotionen (in erster Instanz also Ängste, Wut, ...) beliebiger Intensität gilt und zu dauerhaften Veränderungen führen kann, ungeachtet der tatsächlichen Ursachen und ohne die Erinnerungen an konkrete Auslöser zu verändern, sondern vielmehr die damit verbundenen unerwünschten Emotionen, die den im Artikel beschriebenen "Fehlhandlungen" zu Grunde liegen. Ein ausgesprochen eleganter Ansatz der vor allem dadurch glänzt, das Veränderungen schnell und dauerhaft erzielt werden können.

    Diese Wirkverfahren hat seinen Ursprung in den sogenannten psychosensorischen Therapien, die sich mittlerweile als dritte Säule neben der "klassischen Psychotherapie" und der pharmakologisch orientierten Therapie vor allem in den angelsächsischen Ländern einen Stammplatz erobert hat und sich vermutlich in wenigen Jahren auch hierzulande auf breiter Ebene etablieren wird.

    Da hier keine näheren Hinweise auf Grund nachvollziehbarer Werbeverbote gegeben werden dürfen, können Interessierte für weitere Hinweise im Rahmen der Community Richtlinien den privaten Kontakt zu mir aufnehmen.
    Herzliche Grüße - Michael Haaker

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