Recruiting Trends
Personaler auf dem Prüfstand

Suchmaschinenoptimierung, sogenannte Multi-Postings & Co. stellen Personalabteilungen vor anspruchsvolle Herausforderungen. Eine neue Studie zeigt: Personaler hinken aktuellen und zukünftigen Anforderungen hinterher.
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KölnDer demographische Wandel, der „War for Talents“, technischer Fortschritt und Performance-Druck: Externe Rahmenbedingungen, die die Personalbeschaffung in Unternehmen vor immer neue Herausforderungen stellen. Längst ist es nicht mehr mit der einfachen Veröffentlichung einer Stellenanzeige in der Regionalpresse getan.

Im Auftrag der Stellenbörse Monster hat das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg den Top 1.000 Unternehmen Deutschlands auf den Zahn gefühlt. Im Rahmen der „Recruitings Trends 2014“ wurden die teilnehmenden Unternehmen zum nunmehr 12. Mal zu den Entwicklungen und Trends in ihren Personalabteilungen befragt.

Im dynamischen Umfeld des Internets ergeben sich laufend neue Möglichkeiten und Methoden der Personalbeschaffung. Besonders wichtig sind Themen rund ums Personalmarketing geworden. Zentrale Trends sind für die befragten Unternehmen nach der CHRIS-Studie folgende:

  1. Eine Offerte wird einmal erfasst und auf mehreren Kanälen wie Metasuchmaschinen, Generalisten-Stellenbörsen wie Monster, fachspezifischen Special-Interest-Portalen oder Social-Media-Plattformen veröffentlicht. Dieses Multi-Posting kann Kosten- und Zeitersparnis sowie bessere Auffindbarkeit der Vakanzen bedeuten.

  2. Neben den Internet-Stellenbörsen oder Metasuchmaschinen wie beispielsweise dem Handelsblatt Jobturbo nutzen Bewerber die Karriereseiten der Unternehmens-Portale als zweithäufigsten Kanal bei der aktiven Stellensuche. Damit die auch von den Bewerbern gefunden werden, wird Suchmaschinenoptimierung (SEO) auch im Personalmarketing zunehmend ein Thema. Dies betrifft zum Beispiel Maßnahmen, die dazu dienen, dass die eigene Karriere-Webseite im unbezahlten Suchmaschinenranking auf einem möglichst hohen Platz erscheint. Rund 74 Prozent der Unternehmen halten dies für eine wichtige Maßnahme.

  3. Zwar ist der heimische Computer die Nummer 1 bei der Stellensuche und beim Bewerben, der mobile, ortsunabhängige Stellensuchprozess wird dennoch immer wichtiger. Auf der Agenda in den Personalabteilungen daher ebenfalls vertreten ist das sogenannte Responsive Design. Das heißt, Web-Inhalte wie die Karriereseiten sollten möglichst kompatibel sein für die verschiedenen Endgeräte der Bewerber und Jobsuchenden (PC, Tablet oder Smartphone).

  4. Was funktioniert, was funktioniert nicht im Recruiting-Prozess? Personalmarketing-Aktivitäten per Web Analytics erfassen, analysieren und auswerten halten rund 60 Prozent der Befragten für wichtig.

 

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Kommentare zu " Recruiting Trends : Personaler auf dem Prüfstand"

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  • Was die Monstertruppe allerdings zu vergessen scheint beim Prüfstand:Monster kann ggf lediglich e i n Recruitingtool abbilden, ohne dabei d a s Recruitingtool sein zu können.
    Womit sich dieser feine Werbeauftritt zwar nicht erledigt hat, indes auf Probleme beim Recruiting mechanistisch zu reagieren scheint.
    Schwach wäre demnach also noch stark formuliert.

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