
Sehr geehrtes Handelsblatt Team,
generell gesprochen dienen solche Ranglisten als guter Indikator fuer Studienanfaenger.
Nachdem solche Ranglisten schon seit Jahren erstellt werden, wuerde ich mir wuenschen, dass folgende Punkte angepasst werden:
- Gehaltstrend ueber die letzten 3 oder 5 Jahre
- Verknuepfung von Studiendauer und Einstiegsgehalt. Ein Medizineinstiegsgehalt kann wohl kaum mit Wirtschaftswissenschaften verglichen werden. Man muss in das Kalkuel mit einbeziehen, auf welchem Gehalt sich ein Wirschaftswissenschaftler bereits befindet, wenn der Mediziner erst ins Berufsleben einsteigt.
Mit freundlichen Gruessen
M.Paul

die fachbezogene Arbeitslosenrate muss auch noch mit rein --- bei manchen Studienfächern liegt die bei 10 bis 12%, z.B. den Biologen (eigentlich ja MINT-Fach). In vielen Fächern muss man genau darauf achten, wieviele fachfremd beschäftigt sind und/oder fachnah.
z.B. arbeiten viele Architekten nicht im studierten Fach, auch bei Biologen ist das sehr oft so.
man muss mal genauer aufschlüsseln, welche wirklich fachadäquat und/oder qualifikationsadäquat zumindest beschäftigt werden.
ein Bekannter von mir ist übrigens Jurist --- der hat eine eigene Kanzlei ohne Angestellte und hat netto vielleicht gerade mal 1300 Euro oder so. Nicht jeder macht ein Prädikatsexamen und kann dann voll gut gesichert einsteigen. Viele hangeln sich als schlecht bezahlte Anwälte irgendwie durch.
ich bin immer skeptisch, wie aussagekräftig die Zahlen sind,mir sind genug Bsp. bekannt, wo es nicht so aalglatt verläuft wie immer behauptet.

Interessanter wäre das durchschnittliche Entgelt nach 10 Jahren gewesen.

Ist doch interessant. Das Thema Goldman-Sachs und ihre Wertvorstellungen stehen heute am Pranger und dann wird ein paar Artikel weiter darüber diskutiert welcher Job am meisten Geld einbringt.
Na, sehen wir da keinen Zusammenhang? Ist es nicht die gleiche Denkweise und Einstellung die wir jetzt bei GS kritisieren? Muss man hier wirklich solch einfache Zusammenhänge erst aufzeigen? Es macht mich einfach nur krank (Zitat des Tages) solch eitlem und heuchlerischem Geschwätz zuhören zu müssen. Und nein, ich kann nicht weghören da dieses Verhalten und deren Auswirkungen mich (und uns alle) direkt und indirekt betrifft.

Erstaunlich ist, dass die Jammerquote über das Gehalt genau in umgekehrter Reihenfolge verläuft...

Stimmt nicht ;-) Naturwissenschaftler und Ingenieure jammern selten über ihr Gehalt. Und, was wären Mediziner ohne diese Berufsgruppen? Sie würden wahrscheinlich immer noch Köpfe hinter den Ohren aufmeißeln, um den Schmerz einer Migräne zu lindern, ggf. auch auf die beliebten Eigen- und Fremdurin - Therapien verweisen, unsere lieben, kleinen Medizinmänner in weiß.

Danke, dass Äpfel mit Birnen verglichen wurden!!!!
Mediziner und Chemiker studieren und in der Regel promovieren vor dem Berufseinstieg. Sozialwissenschaftler gelegentlich auch und verdienen trotzdem weniger.
Bei Wirtschaftswissenschaften bekommt man aber seine 36000 schon nach dem Bachelor - sehr wissenschaftlich der Vergleich!!!

@lowchecker Bei Wirtschaftswissenschaften ist man vor allem der Depp vom Dienst und bei Naturwissenschaften darf man halt machen was man gerne macht ... ach und Medizinier promovieren nicht, die bekommen den Doktor geschenkt!

"Wirtschaftswissenschaftler sind prädestinierte Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder Händler an den internationalen Finanzmärkten".
Was wird hier eigentlich für ein Schmarrn erzählt ? Da kann ich ja gleich BILD lesen. Ich gebe als Praktiker (Diplom-Kaufmann) mitunder Berufsberatung an einem Gymnasium aber so einen Käse habe ich noch nicht gehört. Oder liege ich falsch und muss meinen Vortrag überdenken ?