
Weitere Unterstützung seitens des Staats können die Jugendlichen selbst via Schüler-Bafög erhalten. Wer ab der zehnten Klasse das Elternhaus zum Schulbesuch notwendigerweise verlassen muss, bekommt bis zum Abschluss unter gewissen Voraussetzungen bis zu 465 Euro monatlich plus Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung ganz ohne Rückzahlungsverpflichtung. Schulen bieten kostenlose Plätze und Geschwisterrabatte an.
Aber auch die Privatschulen selbst tun einiges, um die Ausgaben für Familien im Rahmen zu halten - nicht ganz uneigennützig, denn schon das Grundgesetz gibt ihnen vor, dass Kinder nicht wegen der Besitzverhältnisse der Eltern beim Schulbesuch außen vor bleiben dürfen. „Viele Schulen in freier Trägerschaft staffeln das Schulgeld deshalb nach dem Einkommen der Eltern, halten kostenlose Plätze für Kinder einkommensschwacher Familien vor und bieten Geschwisterrabatte an“, erklärt Florian Becker vom Privatschulverband VDP.
So gibt es etwa an der Merkur Akademie International mit ihren Comenius Ganztagsrealschulen in Karlsruhe und ihren Wirtschaftsgymnasien in Karlsruhe und Mannheim für Geschwisterkinder 30 Prozent Nachlass auf die monatlichen 380 Euro Schulgeld.
Jenseits der mittleren Reife können Schüler eine Studienförderung erhalten, die die Rückzahlung der Gebühren erst nach Abschluss der Schulzeit vorsieht. Auch Stipendien können Kindern von finanziell schlechter gestellten Eltern zum Besuch privater Schulen verhelfen. „Diese Form der Finanzierung ist zwar eher ein Randbereich, die Stipendienlandschaft ist für Schüler nicht sehr üppig“, stellt Andreas Buschmann, Ansprechpartner für die Schülerstipendien beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, fest.
Aber wer ein bisschen Energie in die Suche steckt, wird Angebote finden können. Erste Anlaufstelle sind dabei die Privatschulen selbst. Viele - insbesondere die sehr kostspieligen - halten gratis oder bezuschusste Plätze für weniger Begüterte bereit und finanzieren diese etwa über ihre Alumni-Netzwerke, Elternvereine und Spenden oder gewinnen externe Stiftungen, Fördertöpfe eigens für ihre Schülerschaft zu reservieren.
So erhält am Internatsgymnasium Schloss Neubeuern in der Nähe von Rosenheim momentan rund jeder fünfte Schüler ein Teilstipendium, das zwischen zehn und 50 Prozent - maximal 1 300 Euro - der monatlichen Internatskosten von etwa 2.600 Euro finanziert.
Auch an der renommierten Privatschule Schloss Salem werden derzeit über 20 Prozent der Schüler durch Stipendien unterstützt, die aus der hauseigenen Kurt-Hahn-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Beckschen Stiftung und der Dornier-Stiftung gespeist werden. Die Förderung reicht vom einkommensunabhängigen Pauschalverzicht über 600 Euro pro Monat für begabte Schüler bis zur Übernahme von maximal 80 Prozent der Kosten bei weniger gut betuchten Eltern. „Als Richtschnur haben wir uns gesetzt, dass auch bei der Förderung durch Stipendien mindestens 20 Prozent des Schulgeldes von den Eltern selbst aufgebracht werden sollte“, erklärt Suzan Hahnemann, Sprecherin der Schule.
Im Fall Salem wären das 500 bis 600 Euro monatlich. Kleinteilige Suche nach Fördertöpfen und Stipendien. Die Suche nach Förderern, die sich schulübergreifend engagieren, erfordert von Eltern Geduld und detektivisches Gespür. Dutzende Stiftungen halten bundesweit Gelder für unterschiedlichste Zwecke und Zielgruppen parat, man muss allerdings erst einmal die für den eigenen Fall passende finden, bevor überhaupt an eine Bewerbung zu denken ist.

Ich würde heute auch kein Kind mehr in diese verkommenen staatlichen Schulen schicken.
Gott sei dank ist mein Sohn raus aus der Schule

sorry vertippt, es muss natürlich „fällt“ heissen!

Ihr seid so krank, mit eurem Wahn, von der Elitisierung eurer Funktionskinder und von der Islamisierung Deutschlands!
Wann hatten wir nochmal den letzten islamistischen Terroranschlag in Deutschland?
Mir fehlt es nicht ein!
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