Doch was nützt die optimale Kleidung, wenn Ihre Körpersprache nicht gut ist?! Stehen Sie aufrecht und gerade? Machen Sie ruhige, bewusste, raumfüllende Schritte? Lachen Sie laut, aber nicht hektisch? Sind Ihre Gesten groß und ruhig? Dann strahlen Sie Glaubwürdigkeit aus.
In dieser Bildergalerie sehen und lesen Sie anschaulich, wie Sie Ihren Körper und Ihre Hände einsetzen sollten.
Zu einem guten Vortrag gehören aber nicht nur Sie, sondern auch Ihre Folien. Es unterstützt, Informationen zu visualisieren. Bilder vergessen wir Menschen längst nicht so schnell wie Worte. Grundsätzlich gilt: Je mehr Informationen eine Folie enthält, umso mehr verliert sie an Bedeutung. Ästhetik ist natürlich wichtig, aber die Form muss der Funktion folgen.
Weniger ist also mehr: Kurze Texte, Bilder statt Worte, einfache Führung des Auges und lassen Sie die einzelnen Folien lange genug stehen, damit das Publikum alles gemütlich erfassen kann, aber nicht so lange, dass es öde wird. Grundsätzlich dürfen die Folien nie zum Mittelpunkt werden, sondern sollen lediglich unterstützen.
Beschränken Sie sich auf eine klare Headline, die Spannung erzeugt. Je nach Situation kann Ihr Name und das Logo Ihrer Firma darauf stehen. Vergleichen Sie es mit einem Buchcover – so sollte die Titelfolie aussehen.
Was passiert, wenn das Logo auf jeder Folie steht? Es fällt rasch niemandem mehr auf. Also lassen sie das besser. Bei jeder Folie zu einem neuen Zwischenthema reicht das völlig.
Denken Sie ans Urheberrecht! Vor dem Verwenden sollten Sie nachfragen. Es kann aber durchaus als Zeichen der Wertschätzung verstanden werden.
Die Zuhörer sollten Ihren Namen ohnehin kennen – ihn am Anfang und am Ende auf einer Folie zu zeigen genügt.
Beides sollten Sie nur in Ausnahmesituationen verwenden.
Quellenangaben gehören ins Handout. Verzichten Sie darauf, sofern es aus lizenzierungsrechtlichen Gründen geht.
Verwenden Sie maximal zwei Schrifttypen. Und auch das nur, wenn sie gut zusammenpassen.
Schwarze Schrift auf weißem Grund – lassen Sie es! Weiß ist bei den heutigen lichtstarken Beamern oft zu hell. Je nach dessen Leistung sollten sie die Farbe genau abwägen. Dunkle Töne sind grundsätzlich besser.
Weitere Tipps zum Beispiel zum geschickten Einfügen von Grafiken und Diagrammen gibt Michael Moesslang in seinem Buch. Dasselbe gilt für das Thema Bilder. Diese kann man praktisch nicht oft genug verwenden.

Und hier ein Link der zu einer wirklich guten Vortragstechnik verhilft:
http://grossartigvortragen.wordpress.com/
Besten Gruss, AH

Mir ist nicht klar, wie die zu Beginn beschriebenen Floskeln zu einem langweiligen Präsentieren führen können. Einige Floskeln, wie bspw. das Bedanken für das zahlreiche Erscheinen, gehören einfach zum guten Ton und dürfen nicht weggelassen werden. Dazu gehört auch, dass man das Auditorium begrüsst. Denn auch wenn die meisten aus dem Publikum den Referenten schon kennen, sollte man denen, die ihn noch nicht kennen, nicht "auf den Schlips treten". In diesem Fall sollte man ggf. eine abgewandelte Begrüßung á la "die meisten von Ihnen kennen mich ja bereits. Für diejenigen unter Ihnen, die ich hier zum ersten mal begrüßen darf, mein Name ist...." inszenieren.
Pauschal kann man also überhaupt nicht sagen, was eine langweilige Präsentation ausmacht. Vielmehr muss man sich dem Publikum, welches als dynamische Masse zu sehen ist, anpassen und seine Präsentationsart daran orientieren.
Und auch wenn der Herr, der dieses Buch verfasst hat, an der Hochschule München referiert, ist dies noch lange kein Indikator für Expertise – was nicht zuletzt durch die starre Sichtweise und die herablassenden "Tips" untermauert wird.
MfG
Ein Student

Schlechte Qualität und (Schleich-) Werbung für ein Buch. Bitte auf Niveau bleiben.
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