Stress in der Arbeitswelt
Jeder zweite Beschäftigte „hat Rücken“

Stress bei der Arbeit kann körperliche und seelische Auswirkungen haben. 53 Millionen Arbeitstage sind 2012 aufgrund psychischer Störungen ausgefallen. Was der „Stressreport Deutschland 2012“ über die Arbeitswelt verrät.

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    Kommentare zu "Jeder zweite Beschäftigte „hat Rücken“"

    Alle Kommentare
    • Interessant wären nähere Angaben zu den Befragten. Waren da auch Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes dabei?

    • Also ich hab auch Rücken, iss halt so, wenn man im Büro arbeitet und nicht nur das, man hat auch immer Bauch.

    • Sie haben die Abgeordneten vergessen!

      Dort werden Sie möglicherweise keinen einzigen mit Rückenleiden aufgrund von Arbeit und Stress finden. Deren Schäden dürften eher auf Sportverletzungen basieren.

    • Entsteht die Überlastung nur durch den beruflich bedingten STreß oder auch dadurch, daß nebenher private Angelegenheiten erledigt werden, gesurft wird, bei Amazon oder Ebay geshopt wird. Darüber hinaus wäre es natürlich auch interessant zu wissen, ob die Privatsphäre (Verein, Freunde, der Hausbau, die Renovierung der Wohnung nach Feierabend und am Wochenende, Fitnesstudio etc.)ebenfalls zum Burnout beiträgt.

      Dies sind nämlich Aktivitäten, speziell private Arbeitsleistungen, die bei meinen Mitarbeitern einen immer größeren Raum einnehmen udn über einen langen Zeitraum auch bis in die NAcht erledigt werden.

    • .........."hat Rücken" .............mit den vielen anderen Krankheiten, hat bald ein Ende.
      Neben der Erscheinung meines Buches.....Ein Leben ohne Arzt und Apotheker...wird bald etwas Neues den rückengeschädigten Menschen angeboten. Und was? Nun, es wird ein Training vor Ort geben, in dem das praktiziert wird, was durch 25 Jahre Forschung erreicht wurde und nun auf gesunden Füßen steht. Das Erlernte und Erarbeitete wird den Menschen auf dem Weg zur Gesundung erklärt und angeboten, damit sie sich von den Lastern der vielen Krankheiten selber befreien können. Selber? Ja, selber! Es wird für jeden eine spezielle Einführung geben, damit sie und er weiß, was zu tun ist. Danach machen sie alles alleine, wo sie sich auch immer auf der Welt befinden. Denn sie haben alles an Bord. Es wird nur ein anderes Element sein, indem das stattfindet. Ganz sicher nicht mehr auf dem harten Boden der Erde. Das Zurückkommen auf den harten Knochen über den Weg der bekannten sportlichen Betätigungen ist für den Körper weniger produktiv und meist schädlich. Wären die Ergebnisse überzeugend, gebe es nicht so viele Krankmeldungen in Betrieben und im privaten Umfeld.
      Es gibt also keine überzeugende Heilung und auch keine Fortschritte auf den Weg zur Gesundung. Warum nicht? Nun, das Skellet, das Knochengerüst und auch der Gesamtkörper mit seinem Eigengewicht muß sanft und schonend behandelt werden. Der Körper muß getragen werden wie eine Feder im Wasser. Auch 90, 100 und mehr Kilo darunter und darüber, dürfen auf den Weg zur Gesundung kein Hindernis sein. Demnach findet bei dem Training keine Erdberührung mehr statt. Im laufe dieses Jahres wird ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Zuerst auf kleiner Schiene, ehe später eine Erweiterung im großen Stil infrage kommt. Ist also Heilung in Sicht? Ja, so ist es.
      Burn-out, psychische Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt, Demenz und die vielen anderen Krankheiten, haben dann beim Menschen keinen Zugriff mehr.

    • wenn nebenbei so viel gesurft wird, wie sie sagen, warum müssen die leute dann 40 Std ihren Arsch da breitsitzen?

      Dann lässt man eben nur 32 Std. effektiv arbeiten und sendet die dann nach Hause. Diese Präsentismuskrankheit muss gestoppt werden.

      bei uns auch: Gesundheitsmanagement, da wird jetzt überlegt, ob jemand in den Betrieb kommt, der vorturnt, Jogaübungen mit uns macht, das man da durchgeknetet wird.

      Natürlich alles im Feierabend nach dem 9 Std-Tag. Tut mir leid: was soll der Schrott. Wenn die Leute durch 42 Std-woche krank werden und das viel Geld kostet, nur damit die da rumsitzen und nur effektiv 35 Std arbeiten, der Rest wird gesurft und Kaffee getrunken. Dann ist das Schwachsinn.

      Arbeitszeit runter und die Leute sind gesünder.

      so wie arbeiten heute ist, bringt es eh keinen Spaß mehr. Ich überleg auch schon, ob ich mich nicht mit Ende 30 in Frührente senden lasse. Das schockt doch alles nicht mehr. Würd ich da Vollzeit sitzen müssen, hätt ich mir schon längst den Strick gegeben. Ich kann mir meine Lebenszeit allein geistreicher verschwenden.

      wir haben eh viel zu viele Arbeitnehmer im Sklavenmarkt.

      ich sehe einer Umverteilung der Arbeitszeit wie in Holland positiv entgegen - was wir da an Gesundheitsausgaben sparen könnten.

      Man muss nur prüfen, wie man sowas organisiert, so dass die Sozialkassen eben einen Gewinn machen und keinen Verlust. Da hätt ich schon Ideen für. Frauen die gerne Teilzeit sv-pflichtig arbeiten wollen statt Minijobs - das würde auch schon vieles verbessern ---

      der Arbeitsmarkt in DE ist dermaßen reformbedürftig - eine einzige Baustelle. Es bringt überhaupt nichts Leute 42 Std. anwesend zu haben, wenn da effektiv nur für 32- 35 Std. was zu tun ist.

      lesen sie mal unsere Boreoutopfer:

      http://www.erfolgreich-im-leben.com/blog/karriere-arbeit/boreout-syndrom.html

    • Eine fragwürdige Studie; wahrscheinlich gesponsort von Ärzten, bei denen die Krankheitsursache der ICD-Code 43.9 schon auf Abreißformularen vorliegt und die sehr kundenorientiert arbeiten bzw. durchgeführt bei Beamten und Politikern, die wahrscheinlich schon beim Kacken Überlastungssymptome erkennen lassen.

    • jau, so siehts aus. ob bei den DAX Vereinen, wo es für jeden Prozess einen Excel-Hansel gibt oder dem Heiligen Mittelstand, wo unsere Fachkräfte fleißig den roten Maschinenknopf an- und ausdrücken dürfen.

      Und ganz wichtig dafür erstmal 5 Jahre Studieren, Auslandspraktika, MBA...dann mit ganz viel Glück...

      ...welcome zum 40Jahre x 40Stunden Hamsterrad!!

    • Wenn es hinten wehtut, soll man vorne aufhören! ((o:)
      btw.
      Sind da auch Leute befragt worden, die körperlich arbeiten, oder nur Sesselpupser?

    • "Sind da auch Leute befragt worden, die körperlich arbeiten, oder nur Sesselpupser?"

      *lach*
      1/3 arbeiten in Büros.
      Der Fisch stinkt immer am Kopf, und von 9 bis 17 Uhr verordnet kreativ zu sein, hat schon manchen wirklich kreativen Arbeitnehmer vertrieben, und die Duckmäuser mit ihren Buchhaltern verlassen.
      Wer Spaß an seiner Arbeit hat, der hat keine Rückenprobleme wegen seiner Arbeit, sondern weil er andere Probleme hat die durch Konsum, falsche Ernährung, Bewegungsmangel und vielleicht familiären Streß (Kinderunterbringung, Schulprobleme, oder gar keine Kinder) hat. Wozu eine ziellose Präsenzpflicht beiträgt. Gerade im digitalen Bereich ist das eine Macht- und KOntrollfrage. Also Führungsschwäche.

      Die wirklich körperlich arbeiten, haben damit auch weniger Probleme weil sie mit ihrem Körper arbeiten und nicht gegen ihn. Das ist wohl eher Verschleiß bei einseitiger körperlicher Belastung.

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