American Express: „Starker Start“ enttäuscht Analysten

American Express
„Starker Start“ enttäuscht Analysten

Zwar griff die wohlhabende Klientel von American Express öfter zur Karte, doch sie gaben weniger aus. Diese Zurückhaltung bescherte American Express ein schwächeres Wachstum, als es die Wall Street erwartet hatte.
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New YorkDie Lust am Bezahlen mit Kreditkarte füllt American Express die Kasse. Der US-Kreditkartenkonzern konnte seinen Gewinn im ersten Quartal um 2 Prozent auf unterm Strich 1,3 Milliarden Dollar (1,0 Milliarden Euro) steigern. Firmenchef Kenneth Chenault sprach am Mittwoch nach US-Börsenschluss von einem starken Start ins Jahr.

Die Kunden von American Express bezahlten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 6 Prozent mehr mit Karte. Besonders erfolgreich lief dabei das wichtige US-Geschäft. Dies trieb die gesamten Einnahmen des Unternehmens um 4 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar in die Höhe.

Damit verfehlte der Visa - und Mastercard -Rivale die Erwartungen der Analysten, die das Unternehmen beim Gewinn aber unterschätzt hatten. Für American Express war dies ist das vierte Quartal mit einstelligem Wachstum, nachdem der Konzern zuvor lange an zweistellige Raten gewöhnt war. Die Aktie sank nachbörslich um ein Prozent.

American Express gehört zusammen mit Visa und Mastercard zu den drei großen Kreditkarten-Anbietern. Das Unternehmen hatte im Januar angekündigt, rund 5400 Jobs zu streichen. Damit reagierte American Express darauf, dass viele Kunden ihre Geschäfte inzwischen online abwickeln. Besonders schlimm traf es die Beschäftigten, die sich ums Reisegeschäft kümmern.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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