Auktionshaus
Sotheby's wehrt sich gegen feindliche Übernahme

Daniel Loeb will mehr als zehn Prozent der Stammaktien vom Auktionshaus Sotheby's kaufen. Er plant, der Institution einen neuen Anstrich zu verpassen. Aber das 269 Jahre alte Auktionshaus wehrt sich dagegen.
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BangaloreDas traditionsreiche Auktionshaus Sotheby's wehrt sich gegen den feindlichen Übernahmeversuch durch den aggressiven Finanzinvestor Daniel Loeb. Dazu bedient sich das Auktionshaus eines Aktionärsrechteplans. Die sogenannte Giftpille komme zum Einsatz, sollte ein Investor mehr als zehn Prozent der Stammaktien kaufen, teilte Sotheby's am Freitag mit. Mit diesem Vorgehen wolle man sich davor schützen, dass jemand den Konzern kontrolliere, dem nicht am Wohle des Unternehmens gelegen sei. Bisher halten alle Großaktionäre weniger als zehn Prozent.

Loebs Fonds Third Point hatte jüngst seinen Anteil an Sotheby's auf 9,3 Prozent ausgebaut und stieg damit zum größten Anteilseigner auf. Loeb kündigte umgehend an, den Rücktritt von Firmenchef William Ruprecht vorantreiben zu wollen, sollte er einen Sitz im Direktorium erhalten. Er betonte, die 269 Jahre alte Institution benötige dringend einen Neuanstrich.

So müsse das Unternehmen unbedingt expandieren. Loeb ist dafür berüchtigt, sich mit dem Management seiner Beteiligungen anzulegen. Dies war unter anderem auch bei Yahoo und Sony der Fall.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Auktionshaus: Sotheby's wehrt sich gegen feindliche Übernahme"

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  • Was will uns Denkste denn mitteilen? Nazischmierereien sind genauso unästhetisch wie andere Graffitis und auf den Inhalt kommt es nicht an? Oder etwa: die Nazischmierereien führen zu einer feindlichen Übernahme von Sotheby`s? Vielleicht auch eine andere Kausalität: Sotheby`s steckt hinter den Schmierereien? Fragen an Denkste bleiben offen....

  • O-Ton Handelsblatt
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    Massenhaft Nazischmierereien in Salzwedel

    Eine Kleinstadt in Sachsen-Anhalt wird mit Naziparolen überzogen. Es könnten über 100 solcher Schmierereien sein. Bereits im Januar war in der Region eine Gedenkstätte für KZ-Häftlinge geschändet worden.
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    ENTSETZLICH!

    Sofort den Notstand ausrufen!

    Bundeswehr in Marsch setzten!

    NPD-Vorstand verhaften!

    Gutmenschenketten bilden!

    Der Bundespräsident muß sich sofort beim Zentralkomittee der Juden entschuldigen!

    ....

    Die 6 Millionen NichtNazischmierereien außerhalb Salzwedels spielen weiter keine Rolle.

    Die sind Ausdruck multikultureller Buntheit.

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