Autovermieter
Börsengang belastet Europcar-Bilanz

Die Kosten für den Börsengang im Juni zeigen Wirkung auf die Bilanz von Europas größtem Autovermieter: Europcar hat deswegen seinen Fehlbetrag fast verdoppelt. Erst 2015 soll die Schuldenlast gesenkt werden.
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Der Gang an die Börse hat Europas größten Autovermieter Europcar tiefer in die roten Zahlen rutschen lassen. Der Fehlbetrag verdoppelte sich nahezu im ersten Halbjahr auf 156,8 Millionen Euro, wie der Sixt-Konkurrent am Mittwoch mitteilte.

Das französische Unternehmen führte die Entwicklung vor allem auf Kosten für den Börsengang im Juni zurück, der die Bilanz mit etwa 92 Millionen Euro belastet habe. Der bereinigte Betriebsgewinn stieg in den ersten sechs Monaten indes um mehr als ein Drittel auf 60,2 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 7,4 Prozent auf 960,5 Millionen Euro zu.

Die ehemalige Volkswagen-Tochter betreibt eine Flotte von etwa 200.000 Fahrzeugen in den meisten Ländern der Erde und gehört damit auch zu den führenden Autovermietern weltweit. 2014 setzte das Unternehmen fast zwei Milliarden Euro um, schrieb aber vor allem wegen seiner Schuldenlast rote Zahlen. Sie soll bis Ende 2015 deutlich gesenkt werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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