Bade- und Freizeitanlage Tropical Islands in Brandenburg soll verkauft werden

Milliardär Krishnan will sich offenbar von der Bade- und Freizeitanlage trennen. Erst kürzlich kündigte Tropical Islands Investitionen in Millionenhöhe an.
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Zu der rund 100.000 Quadratmeter großen Freizeitanlage gehören unter anderem ein Hotelkomplex, Campingplätze, ein Regenwald mit 600 Pflanzenarten, künstliche Strände, ein Wasserpark sowie ein Wellness-Bereich. Quelle: picture alliance / dpadpa / picture alliance
Tropical Islands

Zu der rund 100.000 Quadratmeter großen Freizeitanlage gehören unter anderem ein Hotelkomplex, Campingplätze, ein Regenwald mit 600 Pflanzenarten, künstliche Strände, ein Wasserpark sowie ein Wellness-Bereich.

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New YorkDer Milliardär Ananda Krishnan denkt offenbar darüber nach, sich von seiner Freizeitanlage Tropical Islands in Brandenburg zu trennen. Laut Bloomberg prüfen Krishnan und sein Geschäftspartner Colin Au derzeit gemeinsam mit einer Investmentbank, wie groß das Interesse an dem Badeparadies ist.

Gespräche mit potenziellen Käufern soll es demnach bereits gegeben haben. Ein Verkauf könnte bis zu 300 Millionen Euro einbringen, heißt es. Laut Bloomberg sind die Verhandlungen in einem frühen Stadium. Ob ein Deal zustande kommt, sei unklar.

Tropical Islands wurde 2004 rund 60 Kilometer südlich von Berlin eröffnet. Betreiber ist die Tanjong-Gruppe aus Malaysia. Über sie hält Krishnan die Mehrheit an dem Resort, Au gehört der Rest.

Zu der rund 100.000 Quadratmeter großen Freizeitanlage gehören unter anderem ein Hotelkomplex, Campingplätze, ein Regenwald mit 600 Pflanzenarten, künstliche Strände, ein Wasserpark sowie ein Wellness-Bereich.

Erst im Januar kündigte die Tanjong-Gruppe Investitionen in Höhe von 300 Millionen Euro an. Mit dem Geld sollen neue Attraktionen errichtet und die Übernachtungsmöglichkeiten erweitert werden.

Krishnan konzentriert sich laut Bloomberg wieder verstärkt auf seinen Heimatmarkt. Dort musste der von ihm kontrollierte indische Mobilfunkanbieter Aircel Anfang dieses Jahres Gläubigerschutz beantragen.

Auch sein malaysischer Mobilfunkbetreiber Maxis hat offenbar Probleme. Wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, läuft das Geschäft in Indien alles andere als gut. Das zwölfjährige Engagement dort soll dem Unternehmen rund sieben Milliarden Dollar Verlust eingebrockt haben.

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