Baukonzern
Hochtief-Mutter ACS verzeichnet wieder Gewinn

Der Umbau bei Deutschlands größtem Baukonzern macht sich bezahlt: Drei Jahre nach der feindlichen Übernahme von Hochtief schreibt ACS wieder schwarze Zahlen. Der Gewinn liegt in dreistelliger Millionenhöhe.
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MadridDer spanische Baukonzern ACS hat im vergangenen Jahr wieder Gewinn gemacht. Unter dem Strich fuhr die Hochtief-Muttergesellschaft ein Ergebnis von 702 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss in Madrid mitteilte. 2012 hatte ACS wegen einer hohen Abschreibung auf die Beteiligung am Energieversorger Iberdrola noch einen Verlust von 1,9 Milliarden Euro verbucht. Der Betriebsgewinn (Ebitda) verringerte sich allerdings um rund drei Prozent auf drei Milliarden Euro. Der die Nettoschulden sanken um 14,5 Prozent auf 4,24 Milliarden Euro.

Drei Jahre nach der feindlichen Übernahme von Hochtief macht sich für den spanischen Großaktionär der Umbau bei Deutschlands größtem Baukonzern bezahlt: Der von ACS entsandte Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes trimmt den Essener Konzern auf Profit, richtet ihn aufs Kerngeschäft aus und baut Schulden ab. In Deutschland setzt er zudem den Rotstift an, bis zu 1000 Stellen fallen weg.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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