Baukonzern: Hochtief trennt sich von weiterer Beteiligung

Baukonzern
Hochtief trennt sich von weiterer Beteiligung

Der Baukonzern Hochtief verkauft ein weiteres Randgeschäft und erwartet einen „kleinen positiven Einmal-Ergebniseffekt“: Ein Großteil der Tochter Streif Baulogistik GmbH ist an den Zeppelin-Konzern veräußert worden.
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DüsseldorfHochtief-Chef Marcelino Fernández Verdes verkauft ein weiteres Randgeschäft des Baukonzerns. Der Großteil der Tochtergesellschaft Streif Baulogistik GmbH mit rund 230 Mitarbeitern sei an den Zeppelin-Konzern veräußert worden, teilte Hochtief am Dienstag mit. Der Essener Konzern erwarte einen „kleinen positiven Einmal-Ergebniseffekt“ aus der Transaktion. „Der Verkauf ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen unserer Strategie, uns auf das Kerngeschäft zu konzentrieren“, betonte der Hochtief-Chef.

Der vom spanischen Mehrheitseigner ACS entsandte Verdes will den Essener Bauriesen auf Gewinn trimmen. Er hatte schon unter anderem das Service-Geschäft mit rund 6000 Mitarbeitern an die französische Spie-Gruppe verkauft, auch den Flughafen-Beteiligungen sagte der Spanier „Adios“. Anfang 2014 hatte Hochtief dann die Veräußerung seines Anteils an der Immobilientochter Aurelis angekündigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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