Bauwirtschaft
Bilfinger trennt sich von Sparte Concessions

Der Baukonzern Bilfinger will den Geschäftsbereich verkaufen, in dem er zusammen mit dem Staat Straßen und Gebäude baut. Stattdessen will er sich stärker auf Projekte in Asien konzentrieren.
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BerlinDer Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger trennt sich von seiner Geschäftssparte Concessions. Grund sei die rückläufige strategische Bedeutung dieses Bereichs, gab das Unternehmen am Montagabend in einer Pflichtmitteilung bekannt. In der Sparte baut Bilfinger als privater Partner der öffentlichen Hand unter anderem Straßen und Gebäude. Wichtige Märkte seien Australien, Nordamerika und Europa. Das Engagement umfasse derzeit 16 Vorhaben, in denen 245 Millionen Euro Eigenkapital gebunden seien. Bilfinger kündigte an, nun Verkaufsgespräche mit Interessenten aufzunehmen.

Der lange Winter und die schwache Konjunktur hatten Bilfinger in ersten Quartal kräftig zugesetzt. So brach der um Veräußerungsgewinne und akquisitionsbedingte Abschreibungen bereinigte Überschuss um 30 Prozent auf 29 Millionen Euro ein. Das bereinigte operative Ergebnis fiel um 18 Prozent auf 56 Millionen Euro. Konzernchef Roland Koch kündigte in einem Interview an, das Engagement in Europa herunterzufahren und statt dessen das Geschäft in Amerika und Asien zu verstärken.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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