Börsenbetreiber
Rechtsstreit belastet Bilanz der Deutschen Börse

Teure Rechtsstreitigkeiten, zurückhaltende Investoren und ein maues Kerngeschäft: Die deutsche Börse vermeldet schrumpfende Umsätze. Der Nettoerlös verschlechtert sich um einen Prozentpunkt.
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FrankfurtEin teurer Rechtsstreit und die Zurückhaltung der Investoren machen der Deutschen Börse zu schaffen. Der Gewinn sei im vergangenen Jahr um gut ein Viertel auf 478 Millionen Euro zurückgegangen, teilte Deutschlands größter Börsenbetreiber am Mittwochabend mit. Hauptverantwortlich für den Rückgang war ein Vergleich mit der US-Exportkontrollbehörde OFAC, die das Unternehmen wegen umstrittenen Iran-Geschäften zu einer Strafe von 152 Millionen Dollar verdonnerte.

Aber auch das Kerngeschäft der Deutschen Börse lief mau, weil sich Investoren wegen der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Euro-Schuldenkrise und die Regulierung der Finanzmärkte zurückhalten. Viele Banken schrumpfen ihre Bilanzsummen und handeln wegen höherer Eigenkapitalanforderungen weniger, was die Deutsche Börse zu spüren bekommt. Die Nettoerlöse sanken im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 1,91 Milliarden Euro.

Ende 2013 zogen die Erlöse allerdings wieder an, was Konzernchef Reto Francioni zuversichtlich stimmt. Er sehe Wachstumschancen bei der Neuordnung der Börsenlandschaft und wegen der Aufhellung des makroökonomischen Umfelds in Europa, sagte der Vorstandschef. „Wir blicken daher optimistisch in die Zukunft.“ Für 2013 sollen die Aktionäre der Deutschen Börse trotz des Gewinnrückgangs wie im Vorjahr eine Dividende von 2,10 Euro je Aktie erhalten.

Die Beilegung des Iran-Verfahrens kostete die Deutsche Börse im vergangenen Jahr insgesamt 129 Millionen Euro. Die US-Behörden werfen dem Frankfurter Unternehmen vor, sich bei der Schließung von Konten iranischer Kunden 2007 und 2008 nicht korrekt verhalten und damit gegen US-Sanktionen verstoßen zu haben. Die Deutsche Börse hält sich für unschuldig und hat auch im Rahmen des Vergleichs keine Schuld eingeräumt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Blackout,
    jetzt wird bekannt, dass die "Deutsche Börse" mit den Iranern Geschäfte gemacht hatte.
    Wahrlich ein krummes Idol die "Deutsche Börse".
    Deutschland steht nicht umsonst auf der von den Amerikanern geführten Liste, mit kriminellen Ländern Geschäft zu machen.
    So geht es auch den einzelnen Aktionären, die von der Deutschen Börse bei dem Sekundenhandel abgezockt werden, wo sich die beiden - Banken und Deutsche Börse - sich gegenseitig die Arbitrageerträge zuschanzen.
    Es ist mehr als kriminell, was hier abläuft.
    Die Frankfurt er Staatsanwaltschaft schläft immer noch !!!

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