Budget-Hotels Best Western kopiert Motel One

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Buchungsportale zurückgedrängt
Wo der Städtetrip teurer oder billiger wurde
Platz 10: Köln
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Köln gehört zu den zehn Gewinnerstädten: Die Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 steckten die Hoteliers in der rheinischen Domstadt besser weg als erwartet. Die Zimmerpreise stiegen 2016 um zwei Prozent auf durchschnittlich 104 Euro. Unerwartete Hilfe kam ausgerechnet aus der ungeliebte Nachbarstadt Düsseldorf. Deren Großmessen sorgten dafür, dass sich auch in Köln die Hotels füllten.

(Quelle: Hotelportal HRS)

Platz 9: Zürich
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Schon 2015 waren die Zimmerpreise in der Schweizer Bankenmetropole steil nach oben geschossen, weil sich der Franken gegenüber dem Euro stark verteuerte. 2016 setzten die Züricher Herbergsbetreiber noch einmal 2,4 Prozent oben drauf. Mit durchschnittlich 174 Euro pro Zimmer war die Stadt die teuerste Metropole Europas.

Platz 8: Madrid
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In Spaniens Hauptstadt macht sich der zarte Wirtschaftsaufschwung auch bei den Übernachtungspreisen bemerkbar. 2016 ging es um 3,2 Prozent nach oben – auf durchschnittlich 98 Euro.

Platz 7: Nürnberg
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Nach Düsseldorf galt Nürnberg 2016 zu den stärksten Preisgewinnern in der deutschen Hotellerie. Dank zahlreicher Messen verteuerten sich die Übernachtungen auf durchschnittliche 92 Euro, und damit um 4,5 Prozent.

Platz 6: Prag
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Mit durchschnittlichen Zimmerpreisen von 75 Euro ist der Touristenmagnet an der Moldau zwar immer noch ein Billiganbieter. 2016 aber ging es mit den Preisen immerhin um 5,6 Prozent nach oben.

Platz 5: Düsseldorf
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Das Preisplus von 6,3 Prozent machte Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt 2016 zum Spitzenreiter in Sachen Teuerung. Schuld waren vor allem die Großmessen „Drupa“ (Druck) und „K“ (Kunststoffindustrie), auf die Düsseldorf im Vorjahr verzichten musste. Im Schnitt kostete die Übernachtung 101 Euro.

Platz 4: Washington
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Mit durchschnittlich 206 Euro pro Nacht war die US-Hauptstadt zweitteuerste Stadt der Welt. Doch anders als beim Spitzenreiter New York ging es dort mit den Preisen weiter bergauf, und zwar um 6,3 Prozent. Fünf Prozentpunkte davon stammten allerdings aus der Dollaraufwertung gegenüber dem Euro.

Für die 188 deutschen Best-Western-Hotels zahlte sich die Mitgliedschaft im vergangenen Jahr aus. 132 Millionen Euro – und damit ein Drittel des gesamten Übernachtungsumsatzes – erzielten sie über die Vertriebskanäle des Hotelverbunds. Ein Plus von 9,1 Prozent.

Wesentlicher Vertriebsweg ist die Website des Verbunds. Während dort der Deutschland-Umsatz „im niedrigen zweistelligen Prozentbereich“ zulegte, wie Best-Western-Managerin Carmen Dücker berichtete, sei der Anteil von Buchungsportalen wie Booking und Expedia leicht zurückgegangen. Für Best Western ein Erfolg. Schließlich wird bei den externen Vermittlern üblicherweise eine Kommission zwischen 18 und 25 Prozent fällig.

Entsprechend unternimmt der Hotelverbund fast alles, Übernachtungskunden ins eigene Vertriebssystem zu locken. Über das Kundenbindungsprogramm „Best Western Rewards“ versprechen die Hotels etwa Freiübernachtungen und Zimmer-Upgrades, sobald eine bestimmte Bonuszahl erreicht ist. Auf der Berliner Tourismusmesse ITB im März wollen die Amerikaner noch einmal nachlegen, um Wettbewerbern wie Hilton („HHonors“), Accor („Le Club“) oder Marriott („Marriott Rewards“) zu kontern.

Gleichzeitig sorgt Best Western dafür, dass bei der Google-Suche die eigenen Häuser stets im Rang vor Booking oder Expedia genannt werden. Für den hohen Aufwand nennt Smola einen nachvollziehbaren Grund: „Unsere Hoteliers sind zwar selbstständige Unternehmer, nach außen hin aber werden sie wie eine Kette wahrgenommen.“ Im Buchungsgeschäft ist dies ein Vorteil.

Deutschlandweit sind nur 30 Prozent aller Herbergen Markenhotels. Sie aber erwirtschaften 50 Prozent des Branchenumsatzes. Entsprechend viel wird davon abhängen, wie schnell sich die Marke Vib (gesprochen: „Weib“) etablieren wird.

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