Deutsche Annington
Mieterbund nimmt Immobilienriesen ins Visier

Die Deutsche Annington will mit einem neuen Namen einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Doch Mieterverbände bleiben skeptisch. Vom 1. Mai an will der Mieterbund Immobilienriesen schärfer ins Visier nehmen.
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DüsseldorfNeuer Name, alte Strategie: Auch mit dem neuen Namen Vonovia will Deutschlands größter privater Vermieter weiter wachsen. Die Aktionäre des Unternehmens, das nach den Planungen noch bis zum kommenden Herbst unter dem alten Namen Deutsche Annnington firmiert, stimmten am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Düsseldorf der Umbenennung zu.

An den neuen Namen von Deutschlands größter Wohnungsgesellschaft müssen sich wohl künftig nicht nur Aktionäre gewöhnen. Auch rund eine Million Mieter in den bundesweit 350.000 Wohnungen der Deutschen Annington müssen umlernen. Mit rund 126.000 Objekten bildet Nordrhein-Westfalen einen Schwerpunkt im Bestand des Immobilienriesens.

Mit der Neuschöpfung aus der Ideenschmiede der Münchner Management Consulting-Beratung Truffle Bay will das seit 2013 börsennotierte Immobilienunternehmen nach einer bewegten Vergangenheit auch einen Neuanfang starten. Mit dem aus Großbritannien stammenden Namen Annington will sich das Bochumer Unternehmen auch von seiner Vergangenheit verabschieden, als die Immobilienfirma noch im Besitz von Finanzinvestoren war. Vor zwei Jahren hatten die Investoren die Gesellschaft schließlich an die Börse gebracht.

Aktueller Hintergrund des Namenswechsels ist aber auch die Wachstumsstrategie des Unternehmens mit dem zuletzt vollzogenen Zusammenschluss mit dem bisherigen Konkurrenten Gagfah. Unternehmenschef Rolf Buch ließ auch bei der Hauptversammlung kaum einen Zweifel an der weiteren Strategie des mittlerweile auch zu den größten europäischen Immobilienriesen zählenden Unternehmens.

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Mieterbund nimmt Immobilienriesen ins Visier

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Das Wachstum soll weitergehen

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