Dienstleister ISS: Goldman Sachs und EQT verkaufen Restanteil

Dienstleister ISS
Goldman Sachs und EQT verkaufen Restanteil

Vor einem Jahrzehnt haben Goldman Sachs und EQT den dänischen Dienstleistungs-Giganten ISS gekauft. Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen an die Börse gegangen. Nun verkaufen die Investoren ihren Restanteil.
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KopenhagenEin Jahr nach dem milliardenschweren Börsengang des dänischen Dienstleistungs-Giganten ISS versilbern Finanzinvestoren ihren Restanteil. Die Beteiligungsgesellschaft EQT und die US-Investmentbank Goldman Sachs verkauften die verbliebenen 19,3 Prozent für umgerechnet rund eine Milliarde Euro, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Die Papiere wechselten für 204 Kronen den Besitzer, was in etwa dem Schlusskurs von Donnerstag entspricht. Die Finanzinvestoren strichen damit einen Gewinn von knapp 28 Prozent auf den Ausgabepreis beim Börsengang im März 2014 ein. Sie hatten das Unternehmen, das unter anderem Putz- und Wachdienste sowie Schulküchen betreibt, vor einem Jahrzehnt für knapp drei Milliarden Euro gekauft.

ISS gehört mit mehr als 520.000 Mitarbeitern zu den größten Firmen der Branche. Wegen seinen stabilen Dividenden ist der Konzern angesichts der niedrigen Zinsen für viele Anleger eine attraktive Alternative zu Anleihen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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