Die GroKo will befristete Verträge einschränken. Dem steht Dussmann skeptisch gegenüber – denn diese seien notwendig, da auch Aufträge befristet seien.

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  • Seit wann müssen Arbeitnehmer auch noch für das "unternehmerische Risiko" haften? Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste/Risiken sozialisiert? Aufträge waren schon immer befristet, war nie anders, deshalb sollen jetzt auch nur noch befristete Verträge gelten?

    Aber das passt ja zur Debatte. In ihrer Haushaltsrede wechselte Andrea Nahles diese Woche von der SPD-Fraktionschefin zur SPD-Parteichefin und beklagte laut, dass sich die Union mal wieder verabredeten Dingen wie dem Rückkehr recht von Teil- in Vollzeit versperre. Das wird vermutlich auch so bleiben.

    Da liefert der oben verlinkte Artikel die Begründung. Nur ist die Kausalität erschreckend. Weil Aufträge befristet seien (war das je anders?), bestehe die Notwendigkeit, auch Mitarbeiter befristet zu beschäftigen. Mit anderen Worten: Das unternehmerische Risiko hat eben nicht mehr der Unternehmer, sondern der Arbeitnehmer zu tragen?

Mehr zu: Dienstleistungskonzern - Stärkung der Arbeitnehmerrechte – Dussmann fürchtet um Zeitverträge

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