Expansion: Hyatt-Erbe plant Hotels in Deutschland

Expansion
Hyatt-Erbe plant Hotels in Deutschland

Mit exklusiven Luxushotels will Hyatt-Erbe John Pritzker den deutschen Hotellerie-Markt aufmischen. Jedes Haus soll individuell gestaltet werden. Nun sucht er einen Standort für die Nobelherbergen.
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New YorkDer Erbe vom Hyatt-Gründer, John Pritzker, hat im Interview mit dem Handelsblatt eine Expansion seiner Hotelkette Commune Hotels and Resorts in Deutschland angekündigt. Derzeit schaut sich der 59-Jährige Berlin und München als mögliche Standorte für seine exklusiven Häuser an. Besonders die deutsche Hauptstadt scheint dem Milliardär aufgrund seines „hippen“ Image geeignet. „Alle, die ich in Amerika frage, sagen: Ich reise nach London, Paris und Berlin“, sagte er dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe).

Anders als bei den gleich aussehenden Hyatt-Hotels seiner Familie gestaltet Pritzker jedes Haus individuell. Derzeit besitzt Pritzker 48 der in der Branche Boutique-Hotels genannten Luxus-Herbergen. Durch Neueröffnungen wie in London steigt die Zahl bald auf 51. Zu seinem Reich gehören die Thompson Hotels in New York, das Hotel Tomo in San Francisco oder das Luxusresort Carmel Valley Ranch in Kalifornien. 2012 setzte die Gruppe 450 Millionen Dollar um, in diesem Jahr sollen es 600 Millionen Dollar werden und 2016 will Pritzker die Eine-Milliarde-Dollar-Grenze durchbrechen.

Um die internationale Expansion voran zu treiben, warb Pritzker vor wenigen Wochen Niki Leondakis von Kimpton Hotel & Restaurant ab. Dort arbeitete die Hotelexpertin 20 Jahre lang, zuletzt führte sie als COO die Geschäfte. Den Wechsel begründet sie mit der guten Zusammenarbeit mit Prizker: „Kaum jemand versteht das Hotelgeschäft so gut“, sagt Leondakis dem Handelsblatt. „Das Unternehmen besitzt ein unglaubliches globales Potenzial“.

Der Autor ist Managing-Editor des Handelsblatts in den USA. Quelle: Frank Beer für Handelsblatt
Thomas Jahn
Handelsblatt / Korrespondent New York

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