Fahrdienstleistungen
Uber bekommt Konkurrenz in Asien

Silicon Valley gegen den Rest der Welt: In Asien trifft der alternative Taxidienst Uber aus Kalifornien erstmals auf massive Konkurrenz. Finanziert wird die von mächtigen lokalen Investoren aus allen Branchen.
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San FranciscoWährend in Europa allenfalls ein paar lokale Anbieter versuchen eine Abwehrfront gegen die Weltexpansion von Uber aufzubauen, formiert sich in Asien eine starke Konkurrenz mit Milliarden von Dollar in den Kassen. Eine ungewohnte Herausforderung.

Mit Finanzierungsrunden von zusammen 5,8 Milliarden Dollar sind nach Erhebungen des Wall Street Journals und CB Insights drei asiatische Konkurrenten bereits auf Schlagweite an den Silicon-Valley-Giganten Uber herangekommen, der 6,5 Milliarden Dollar eingesammelt hat.

Alleine je eine Milliarde Dollar davon sollen in die Märkte China und Indien fließen. Zwischen den Bewertungen der Unternehmen liegen aber noch Welten: Die asiatischen Newcomer GrabTaxi Holdings aus Singapur, Chinas Didi Kuaidi und Indiens Ola wurden bei ihren jüngsten Kapitalrunden zusammen mit 20 Milliarden Dollar bewertet. Uber alleine soll 50 Milliarden Dollar wert sein.

China und Indien sind nicht nur Länder mit einer Milliarden-Bevölkerung, ihre Mega-Citys versinken zudem im Verkehrschaos, das Taxiwesen ist oft archaisch und die öffentlichen Transportsysteme restlos überfordert. Experten sagen deshalb Alternativangeboten eine große Zukunft voraus.

Dabei sind die Uber-Herausforderer innovativ und auf die lokalen Bedürfnisse und Besonderheiten besser eingestellt als das Unternehmen aus Kalifornien. So hat GrabTaxi speziell für Thailand, Indonesien und Vietnam GrabBike eingeführt. Der Dienst vermittelt Mitfahrgelegenheiten auf Motorrollern und Motorrädern.

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Große Namen unter den Investoren

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  • Es ist unwahrscheinlich, dass Länder wie China und Indien ihre Märkte dauerhaft US-Anbietern überlassen werden. Dabei ist Finanzkraft nur einer von vielen Faktoren. Offen oder versteckt werden Hindernisse aufgebaut werden. Es würde mich wundern, wenn z.B. Apple dauerhaft auf dem chinesischen Markt erfolgreich sein würde. Das gleiche gilt für Uber.

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