Finanzvermittler
MLP muss Gewinneinbruch verkraften

Einen Gewinnrückgang um zwei Drittel meldet der seit Jahren kräftig sparende Finanzdienstleister MLP. Im weiteren Jahresverlauf soll sich das Geschäft jedoch besser, verspricht Firmenchef Uwe Schroeder-Wildberg.
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WieslochDer Finanzdienstleister MLP ist mit einem deutlich geschrumpften Ergebnis ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzernüberschuss sank im ersten Quartal um 66 Prozent auf 3,2 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schrumpfte ebenfalls um zwei Drittel von 12,3 Millionen auf 4,0 Millionen Euro. MLP begründete die Entwicklung unter anderem auch mit geringeren Gesamterlösen: Der Umsatz ging um vier Prozent auf 116,4 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 121,5).

Zu schaffen machte MLP dabei vor allem die Umstellung auf neue Produkte bei der Altersvorsorge und Krankenversicherung im Zuge der Unisex-Tarife. „Entscheidend für das Gesamtjahr sind - wie in unserem Geschäftsmodell üblich - die vor uns liegenden Quartale, vor allem das zweite Halbjahr“, kommentierte MLP-Chef Uwe Schroeder-Wildberg die Zahlen.

Für das Gesamtjahr 2013 rechnet der Finanzdienstleister mit einem EBIT zwischen 65 und 78 Millionen Euro. 2012 hatte das Unternehmen das operative Ergebnis um 46 Prozent auf 74,1 Millionen Euro gesteigert. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 52,7 Millionen Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Finanzvertriebe sind teuer für den Kunden. Sehr teuer.

    Es sollte sich jeder bei den niedrigen Zinsen und Renditen überlegen, ob er noch eines solchen teuren Beraters bedarf.

    Bei der Geldanlage haben die „Profis“ bisher allzu oft miserable Ergebnisse erzielt.

    Bei den Versicherungsproduken ist eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse erforderlich. Direktversicherer sind oft die Wahl.

    Eine freiwillige private Krankenversicherung sollte sich jeder gut überlegen. Die Kosten im Alter sind enorm.

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