Fusion mit C.W. Downer
N+1 greift in den USA und Asien an

Bisher ist N+1 nur in Europa vertreten. Mit der Übernahme von C.W. Downer schließt die spanische Investment-Boutique diese Lücke. Das Unternehmen steigt nun auch in den USA und in Asien ins Geschäft ein.

FrankfurtDie Investment-Boutiquen N+1 und C.W. Downer schließen sich zusammen. Die börsennotierte spanische N+1 verschafft sich mit der knapp 30 Millionen Dollar schweren Übernahme der in Boston beheimateten Downer ein Standbein in den USA und Asien, wie die Fusionsberater mitteilten. Weltweit kommen die beiden auf den Mittelstand spezialisierten Häuser zusammen auf rund 240 Berater bei Fusionen und Unternehmenssanierungen in 13 Ländern, in Frankfurt kommen zu den 17 N+1-Leuten 13 Downer-Spezialisten hinzu. Die Downer-Partner bekommen Bargeld und N+1-Aktien.

N+1-Managing-Partner Wolfram Schmerl sagte am Mittwoch, die Investment-Boutique schließe mit der Übernahme eine Lücke im Angebot: „Durch die Fusion bieten wir unseren Kunden künftig direkten Zugang zum nordamerikanischen, chinesischen und indischen Markt.“ Bisher ist N+1 nur in Europa vertreten. Sie begleitet vor allem Transaktionen bis 500 Millionen Euro. Schmerl, früher bei Sal. Oppenheim und Hauck & Aufhäuser, führt die deutsche Niederlassung zusammen mit Robert von Finckenstein, bei Downer leitet Frank Merkel das Geschäft in Deutschland und Skandinavien.

Erst in der vergangenen Woche hatte die US-Investmentbank Houlihan Lokey den Kauf des Fusionsberatungsgeschäfts der italienischen Banca Leonardo unter Dach und Fach gebracht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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