Fußballverein: BVB-Gewinn bricht wegen teuren Gehältern ein

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BVB-Gewinn bricht wegen teuren Gehältern ein

Der BVB steht mit einem Bein im Champions-League-Viertelfinale, für das DFB-Pokal-Halbfinale ist der Club längst qualifiziert. Dennoch ist der Gewinn des Vereins in der Hinrunde eingebrochen. Grund ist der teure Kader.
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DüsseldorfFußballbundesligist Borussia Dortmund (BVB) lässt sich den Kampf um die Champions-League-Plätze hinter Liga-Primus Bayern München einiges kosten. Wegen gestiegener Aufwendungen für den Spielerkader brach der Gewinn in der Hinrunde ein, obwohl der BVB mehr Geld aus Werbung, Wettbewerben und Ticket-Verkäufen einnahm.

„Borussia Dortmund hat in sportliche Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum investiert“, kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Freitag die Bilanz des ersten Halbjahres. Im Zeitraum Juli bis Dezember stiegen die Erlöse um 8,5 Prozent auf 136,6 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss brach aber um über 40 Prozent auf 8,2 Millionen Euro ein.

Die sportlichen Erfolge – die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League und für das DFB-Pokal-Halbfinale – lassen den aktuellen Tabellendritten hinter Bayern München und Bayer Leverkusen allerdings auf steigende Einnahmen hoffen. Nach dem 4:2 im Hinspiel gegen FC Zenit Petersburg steht der Traditionsclub bereits mit einem Bein im Champions-League-Viertelfinale.

Dem Club um Trainer Jürgen Klopp hatte in der vergangenen Saison allein der Einzug ins Achtelfinale rund 17 Millionen Euro eingespielt. Der BVB scheiterte erst im Finale gegen den Deutschen Meister Bayern München. Inklusive Finaleinzug bescherte die Königklasse den Dortmundern insgesamt mehr als 60 Millionen Euro.

In der laufenden Saison schmälern allerdings zahlreiche Spielerverletzungen die Erfolgsaussichten des börsennotierten Vereins. So muss der BVB auf Nationalspieler Sven Bender verzichten, der wegen einer Schambeinentzündung einige Wochen pausieren muss. Damit ist er nach Ilkay Gündogan, Neven Subotic und Jakub Blaszczykowski der vierte Langzeitverletzte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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