Germanwings-Unglück: Die große Verunsicherung

Germanwings-Unglück
Die große Verunsicherung

Der offenbar absichtliche Absturz der Germanwings-Maschine lässt viele an der Sicherheit des Fliegens zweifeln. Wie Airlines das Vertrauen ihrer Passagiere zurückgewinnen und wie man mit Flugangst umgehen sollte.
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DüsseldorfEinen Tag war der tragische Absturz des Germanwings-Flugzeugs her, als sich ein ehemaliger Kollege des Unglückspiloten vor seine Passagiere stellte und sagte: „Auch ich habe eine Familie und werde alles dafür tun, abends wieder bei ihr zu sein“ - viele seiner Passagiere fanden diese kleine Ansprache so gut, dass sie sie beim sozialen Netzwerk Facebook posteten.

Nach der kurzen Rede sei es in der Maschine „völlig still“ gewesen, berichten die Passagiere. „Und dann hat der ganze Flieger applaudiert. Ich möchte diesem Kapitän danken, dafür dass zumindest ich danach ein gutes Gefühl bei dem Flug hatte“, schrieb eine Facebook-Nutzerin.

Die Airlines müssen nach dem Germanwings-Unglück einiges Vertrauen zurückgewinnen. Aktionen wie die des Germanwings-Piloten, der persönlich die Sicherheit seiner Passagiere versprach, helfen dabei.

Flugangst betrifft schon seit langem viele Menschen, laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts für Meinungsforschung kommt für rund 16 Prozent der Passagiere das Fliegen einem Alptraum gleich. Die Berichte, Fotos und Videos über den Absturz des Germanwings-Flugzeugs lösen laut Experten bei noch mehr Menschen Flugangst aus. „Das Vertrauen der Gäste, das Airlines über Jahrzehnte aufgebaut haben, kann unter einem einzigen Ereignis gewaltig leiden“, sagt Ron Cherian, Diplompädagoge und Leiter von Flugangstseminaren. „Viele Menschen sind verständlicherweise unheimlich verunsichert.“

Viele informieren sich bei den Airlines direkt über deren Sicherheitsbestimmungen. In den vergangenen Tagen hätten mehr Fluggäste nachgefragt, heißt es unisono bei den fünf größten deutschen Airlines. „Es gab vermehrt Anfragen wie in unseren Flugzeugen damit umgegangen wird, wenn der Pilot das Cockpit verlässt“, sagte ein Airberlin-Sprecher. „Das scheint für die Kunden ein wichtiges Thema zu sein.“ In den sozialen Medien seien Sicherheitsanfragen bei der Berliner Airline „das Thema des Tages“ gewesen. Auch Lufthansa stellt auf ihrer Facebook-Seite ein „erhöhtes Aufkommen“ fest. Bei Condor hingegen habe es solche Sicherheitsanfragen „nur vereinzelt gegeben“. Nach Auskunft des Unternehmenssprechers hätten Passagiere nach dem Alter der Flotte, dem Instandhaltungskonzept und den Regeln bei der Cockpit-Besetzung gefragt.

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  • Sollte es sich wirklich um einen Konvertiten mit deutschen Wurzel und deutschem Namen gehandelt haben, werden wir das sicher erfahren, wenn auch nicht in deutschen Medien! Dann sollten sich allerdings alle, die das bis dahin vertuschen möchten, sehr warm anziehen!

  • @ Herr Behrends,
    machen sie es, das mit der Bahn fahren. Machen sie es bloß, das kann manchen Mitreisenden viel Kummer oder Genervt sein ersparen.

  • Ja, das ist jetzt eine grosse Verunsicherung, weil der Mensch nur glauben kann, was seiner bisherigen Erfahrung entspricht.

    Und nun noch ein Satz für eine noch grössere Verunsicherung, die allerdings der allgemeinen Lebenserfahrung entspricht.

    Schreibt ein Arzt mich krank, wenn ich es nicht will.? NEIN. Schreibt er mich krank, wenn ich es will? Ja.

    Also brauche ich mir kein Attest zu Hause hinlegen, dass dann die Polizei finden soll. Wie Wirklichkeitsfremd ist dass denn. Lässt sich krank schreiben und fliegt. Da hätte er sich auch kein Attest austellen lassen müssen. Mit der Realität und der allgemeinen Lebenserfahrung hat das nichts zu tun.

    Was hier getürkt werden soll, lasse ich mal dahingestellt. So jedenfalls lasse ich mir das nicht verkaufen.

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