Gewinn verdoppelt
Deutsche Wohnen profitiert von GSW-Übernahme

Der Immobilienkonzern hatte die GSW zum Jahreswechsel gekauft. Den Zahlen zufolge zahlt sich die Übernahme für die Deutsche Wohnen nun aus: Zwischen Januar und März verdoppelte sich der Gewinn. Die Zukunft sieht gut aus.
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FrankfurtDie Übernahme der Berliner GSW zahlt sich für den Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen aus. Der für Immobiliengesellschaften maßgebliche operative Gewinn aus der Vermietung (FFO) habe sich im ersten Quartal auf 59,1 (Vorjahr 30,9) Millionen Euro nahezu verdoppelt, teilte Deutsche Wohnen am Mittwoch mit. Er übertraf damit die Erwartungen der Analysten deutlich. Bis zum Jahresende soll der FFO auf mindestens 210 Millionen Euro steigen, bekräftigte der Vorstand. Analysten gehen im Schnitt von 207 Millionen Euro aus.

Deutsche Wohnen hatte die kleinere GSW um den Jahreswechsel gekauft und in eigenen Aktien bezahlt. Damit avancierte sie mit 150.000 Objekten zum zweitgrößten privaten Wohnungsvermieter in Deutschland nach der Deutschen Annington. Dass auch der FFO je Aktie im ersten Quartal um fünf Prozent gestiegen sei, zeige die Vorteile des Zusammenschlusses, erklärte das Unternehmen. In Berlin, ihrem wichtigsten Markt, habe Deutsche Wohnen die Mieten dank des neuen Mietspiegels im Schnitt um 4,6 Prozent angehoben. Konzernweit lagen die Mietsteigerungen bei 4,2 Prozent. Der Nettogewinn erhöhte sich um 74 Prozent auf 45,5 Millionen Euro.

Die Aktie legte am Mittwoch leicht zu und liegt mit 15,75 Euro über dem Substanzwert der Wohnungen, den Deutsche Wohnen per Ende März auf 14,22 Euro bezifferte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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