Grünes Licht vom Regulierer
Post erhöht Briefporto

Nun ist es amtlich: Im kommenden Jahr darf die Deutsche Post ihr Briefporto erneut erhöhen. Die Bundesnetzagentur gab nun grünes Licht. Erst zu Jahresbeginn hatte die Post das Briefporto angehoben.
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DüsseldorfDie Verbraucher in Deutschland müssen im kommenden Jahr erneut mehr für ihre Briefe zahlen. Die Bundesnetzagentur gab der Deutschen Post grünes Licht für ihre Pläne, das Porto für den Standardbrief von derzeit 58 Cent zum 1. Januar 2014 auf 60 Cent zu erhöhen. Analysten erwarten, dass dies rund 50 Millionen Euro mehr Gewinn in die Kassen der Post spülen wird. Auch bei Zusatzleistungen rund um das Einschreiben drehen die Bonner an der Preisschraube. Bei internationalen Briefsendungen steigt der Preis für den Maxibrief (über 1.000 bis 2.000 Gramm Gewicht) um zehn Cent von jetzt 16,90 auf 17 Euro. Erst zu Jahresbeginn hatte die Post das Briefporto angehoben. Aber auch bei Express-Sendungen will der Konzern stärker zulangen. Post-Aktien legten in einem kaum veränderten Gesamtmarkt um 0,8 Prozent auf 26,22 Euro zu.

„Die von der Antragstellerin mit Antrag vom 15.11.2013 zur Genehmigung vorgelegten Entgelte werden (..) genehmigt“, teilte die für Postdienstleistungen zuständige Beschlusskammer der Bundesnetzagentur mit. Diese muss als Regulierer des Postmarktes die Briefpreise der Post genehmigen. Dass die Behörde dem aktuellen Preisantrag der Post zustimmt, hatte sich abgezeichnet. Denn die Bundesnetzagentur hatte bereits im Oktober die Weichen für Portoerhöhungen gestellt und einen Vorschlag zur Preisregulierung vorgelegt, der dem Dax-Konzern für die kommenden fünf Jahre deutlich mehr Spielraum für Preiserhöhungen gibt.

Schon seit Jahresbeginn hatte die Post erstmals seit 15 Jahren die Verbraucher beim klassischen Briefporto stärker zur Kasse gebeten. Den Preis für den Standardbrief bis 20 Gramm hatte der Konzern von 55 Cent auf 58 Cent erhöht. Die Bonner sind in Deutschland das einzige Unternehmen, das die flächendeckende Versorgung der Verbraucher mit Briefen sicherstellt. Wettbewerber wie TNT Post konzentrieren sich auf die Verteilung von lukrativen Massensendungen in Ballungsräumen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Und da wundern sie sich, warum immer weniger Briefe verschickt werden? Im Übrigen kann man auch anderweitig Kosten sparen (und damit den Umsatz erhöhen). In Neuseeland zum Bespiel ist im Gespräch, die Briefzustellung von 5 auf 4 Tage die Woche zu verringern. Vielleicht sollte man das hier auch mal überlegen, bevor man schon wieder mal das Porto erhöht.

  • Die Post erhöht - schon wieder - das Porto.
    In diesem Jahr von 55 Cent auf 58 Cent, das entspricht einer Erhöhung von 5,5%.
    Im nächsten Jahr 58 Cent auf 60 Cent, das entspricht einer Erhöhung von 3,5%.
    Aber auch andere Gebühren steigen.

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