Guillaume Pepy Frankreichs Bahnchef droht eine unangenehme Streiksaison

Seit Montagabend streiken die Gewerkschaften bei der französischen Staatsbahn. Für deren Chef und die Regierung könnte es schmerzhaft werden.
Im Kreuzfeuer zwischen Präsident Macron und den Eisenbahn-Gewerkschaftern. Quelle: Reuters
SNCF-Chef Guillaume Pepy

Im Kreuzfeuer zwischen Präsident Macron und den Eisenbahn-Gewerkschaftern.

(Foto: Reuters)

ParisDer härteste Arbeitskampf seit Jahren beginnt am Montagabend bei der französischen Staatsbahn SNCF: „Dieser Streik wird unsere Fahrgäste sehr stark belasten, er ist so gestaltet, dass er maximale Schwierigkeiten verursacht“, warnte Bahnchef Guillaume Pepy am Sonntag. Ein Bündnis aller Gewerkschaften will die Abschaffung des geltenden Statuts und die Öffnung für den Wettbewerb verhindern.

Ein Verkehrschaos droht: Nur einer von fünf Regionalzügen wird verkehren und nur jeder achte Hochgeschwindigkeitszug TGV. Pepy, der die SNCF seit zehn Jahren führt, klemmt zwischen Mühlsteinen. Denn die eigentlichen Kontrahenten sind die Gewerkschaften und die Regierung von Staatspräsident Emmanuel Macron.

 
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