Hochschul-Ranking Hier werden Studenten zu Firmengründern

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat untersucht, welche deutschen Hochschulen junge Unternehmensgründer am besten unterstützen. Die Top-Plätze belegen München, Lüneburg und Leipzig.
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Hörsaal der Technischen Universität in München: Bunte Mischung der Hochschulen mit Vorbildcharakter. Quelle: ap

Hörsaal der Technischen Universität in München: Bunte Mischung der Hochschulen mit Vorbildcharakter.

(Foto: ap)

DüsseldorfDie Hochschule München, die Leuphana Universität Lüneburg und die HHL in Leipzig sind die Hochschulen in Deutschland, die Gründer am besten unterstützen und Studenten für das eigene Unternehmen begeistern. Das hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seiner Studie „Gründungsradar“ herausgefunden, aus der das Handelsblatt zitiert.

Die Hochschule München siegt danach in der Gruppe der Universitäten und Fachhochschulen mit mehr als 15.000 Studenten und lässt selbst große Namen wie die TU München und die Uni Potsdam hinter sich. Die Leuphana Universität belegt den ersten Platz unter den mittelgroßen Hochschulen mit 5.001 bis 15.000 Studenten, und die HHL setzt sich bei den kleinen Hochschulen mit bis zu 5.000 Studenten an die Spitze.

„Unter den Hochschulen mit Vorbildcharakter ist eine bunte Mischung — kleine, mittlere und große, private und staatliche Fachhochschulen und Universitäten“, fasst Studien-Mitautorin Barbara Grave zusammen. Das zeige: Es sind nicht nur die techniklastigen Universitäten, die Lust aufs Gründen machen wollen.

Der Stifterverband hat mit Ausnahme der Verwaltungsfachhochschulen und Berufsakademien alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland gefragt, wo die Gründerförderung bei ihnen verankert ist, wie sie Studenten und Wissenschaftler für das Thema Gründen sensibilisieren und Informationen dazu vermitteln, wie sie Gründer beraten und unterstützen und wie viele Firmen tatsächlich aus der Hochschule heraus entstehen. 211 der 393 angefragten Universitäten und Fachhochschulen haben mitgemacht, 158 davon fördern Gründer.

  • shr
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6 Kommentare zu "Hochschul-Ranking: Hier werden Studenten zu Firmengründern"

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  • Ach @OttoCuntz

    glauben Sie im ernst, dass es woanders besser ist?!

    Na ja...dann träumen Sie mal weiter :)

  • Was für eine Nebelkerze und verarsche der armen Studenten!!

    Der angebliche Markt ist sowas von aufgeteilt. Die Zukunft wird noch lustig...

    Man lese dazu auch das auf Fakten beruhende Buch von Frau Herrmann...

    http://www.amazon.de/Der-Sieg-Kapitals-Reichtum-Geschichte/dp/3864890446

    Es ist richtig, das Kapitalismus nur in einem monströsen
    Staatsgebilde bestehen kann.
    Der Staat muss immer massivere Eingriffe in den freien Markt und Freiheit der arbeitenden "Volksgruppen" vollziehen, welche durch „Kapital“ gezwungen werden, das leistungslose Kapitaleinkommen der wenigen vermögenden Privathaushalte, durch herabsetzen ihrer
    Arbeitseinkommen zu finanzieren.

    "Da sich der Akkumulationsprozess des Kapitals über fortwährende Krisenprozesse vollzieht, der Klassenkampf zur Gefährdung der kapitalistischen Machtverhältnisse führen kann, der Kapitalismus als reine Marktwirtschaft nicht überlebensfähig ist, muss eine außerhalb
    des direkten Verwertungsprozesses stehende Institution den Erhalt der kapitalistischen Gesellschaft sichern. Eine wesentliche Funktion des bürgerlichen Staates ist die Garantie der Eigentumsverhältnisse"

    http://www.heise.de/tp/foren/S-guter-Artikel/forum-265385/msg-24115317/read/

  • Unternehmen klappen nur, wenn man Kunden hat. D.h. aber auch immer, dass man nur dort eine Chance hat, wo man seine Kunden extrem gut kennt. Als Deutscher hat man im Ausland fast nie eine wirkliche Chance. Es sei denn, man hat dort deutsche Kunden.

    Wenn man hier erfolgreich sein will, dann sollte man sich immer ähnlich verhalten, wie als Autofahrer. Denn wer fährt wirklich in der Stadt mit 50 km/h. Es sei den die Geschwindigkeit wird kontrolliert. Als Autofahrer weiß man aber, wo geblitzt wird und wo man frei ist. Das genau muss man als Unternehmer auch wissen.

    Der Hund würde auch nie von den Flöhen eine Hilfe annehmen oder sie um Unterstützung bitten, aber er muss lernen sie irgendwie zu ertragen. Ähnlich sollte man es als Unternehmer und dem Staat sehen.

  • @OttoCunz

    Pflichte Ihnen zu 100% bei! Schön wäre es, wenn Sie denen, die es betrifft (auch künftig) noch schreiben, "WO" sie denn als Selbständige noch "frei atmen" können. Auf geht es ...!

  • Könnte man sich alles schenken, wenn Selbständigkeit einfacher wäre!

    Die Studenten werden als Jungunternehmer schon bald sehen, was es heißt in Deutschland Melkkuh zu sein.

    Hoffentlich ziehen sie nach den ersten Gebührenbescheiden von IHK, GEZ, FA, Krankenkassen, Berufsgenossenschaft etc. die Reißleine uns gehen dorthin wo man als selbständiger noch frei atmen kann...

  • Respekt, dass immer mehr Unis in der Lage sind, die Studenten als Unternehmer auszubilden. Ein Wertewandel setzt offensichtlich ein.

    Mal sehen, wann die Uni in der „jüngsten Stadt Deutschlands“, also in Vechta es endlich schafft, dass dort heraus auch ein Student diesen Schritt wagt. Lt. Handelsblatt soll Vechta ja zu der jüngsten Stadt gehören, Durchschnittsalter 41 Jahre. Aber damit enden dann auch schon der Errungenschaften dieser netten Stadt im Hinterland.

    Man kann nur hoffen, dass es auch die Uni Vechta endlich mal hin bekommt, dass dort ein Student diesen Schritt geht, wäre ja dann auch die 1. Unternehmensgründung seit fast 200 Jahren.

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