Hotelbranche

Accor kauft Savoy-Betreiber

Unternehmenschef Sebastien Bazin spricht von der Metamorphose zu einem „global Player der Luxus-Sparte“: Accor übernimmt die FRHI Holdings. Mit dem Deal verfügt Europas größte Hotel-Kette dann über rund 500 Hotels.
Eine weitere Milliardenübernahme in der Hotelbranche bahnt sich derzeit an: Europas größte Hotel-Kette Accor übernimmt die FRHI Holdings, die unter anderem die Luxushotels Savoy in London und Plaza in New York betreibt. Quelle: Reuters
Accor

Eine weitere Milliardenübernahme in der Hotelbranche bahnt sich derzeit an: Europas größte Hotel-Kette Accor übernimmt die FRHI Holdings, die unter anderem die Luxushotels Savoy in London und Plaza in New York betreibt.

(Foto: Reuters)

ParisIn der Hotelbranche bahnt sich eine weitere Milliardenübernahme an: Europas größte Kette Accor steigt für 2,9 Milliarden Dollar (rund 2,6 Milliarden Euro) in das Unternehmen FRHI Holdings ein, das unter anderem die Luxushotels Savoy in London und Plaza in New York betreibt.

Zu dem Konzern gehören zudem die Ketten Fairmont, Raffles und Swissotel. Mit der Übernahme werde Accor einer der Global Player der Luxus-Sparte, sagte Unternehmenschef Sebastien Bazin am Mittwoch. Insgesamt verfügt dann die in Paris ansässige Kette, zu der auch die Marken „Sofitel“ und „Ibis“ gehören, über rund 500 Hotels.

In diesen Städten sind die Hotels am teuersten
Platz 12: Doha (Katar)
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Der Finanzdienstleister Bloomberg hat die Preise von Hotels in 100 Städten weltweit verglichen. Auf Platz zwölf der teuersten Hotel-Städte weltweit landet Doha. In der Hauptstadt von Katar gibt es viele Hotels – Tendenz steigend. Grund dafür sind vor allem die Menschen, die zum Arbeiten in das Land kommen. Touristen müssen für eine Nacht in einem Hotel 223 Dollar bezahlen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 1,3 Prozent. Reisende, die auf der Suche nach einem billigen Hotelzimmer sind, sollten diese Städte möglichst meiden. Denn es geht noch teurer...

Grundlage für die Bloomberg-Rechnungen waren die angebotenen Preise des Online-Reisebüros Expedia für den 1. bis 10. August dieses Jahres sowie den 1. bis 10. Februar 2016. Auf diese Weise sollten Ferien, Werbeaktionen und Tagungspreise berücksichtigt werden.

Quelle: bloomberg.com

Platz 11: London (Großbritannien)
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227 Dollar pro Nacht in einem Hotel – in London ist gar nichts billig. Günstige Hotels musste Großbritanniens Hauptstadt nie bieten. Seit Jahren strömen die Touristenmassen auch so nach London. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Hotelpreise um 3,2 Prozent gestiegen. Verglichen wurden die Preise für ein Doppelzimmer für zwei Erwachsene, Hotelsterne wurden dabei außer Acht gelassen.

Platz 10: Hongkong (China)
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Hongkong ist eine der attraktivsten Destinationen für Städtereisen. Reisende müssen allerdings bei der Hotelsuche tiefer in die Tasche greifen: 236 Dollar kostet ein Doppelzimmer im Durchschnitt (Anstieg: 2,3 Prozent). Angetrieben werden die Preise in den Städten, in denen es einen Mangel an zur Entwicklung bereitstehendem Land gibt und die Zahl der verfügbaren Zimmer begrenzt ist.

Platz 9: Los Angeles (USA)
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Strand und Sonne, Stars und Sternchen – Los Angeles hat einiges zu bieten. Die Hotels sind im Vergleich zu anderen Metropolen der USA noch relativ günstig: 237 Dollar kostet eine Hotelübernachtung. Dennoch sind die Preise innerhalb eines Jahres um 23,8 Prozent nach oben geschossen. Bei den 5-Sterne-Hotels, die mit Spa, Sportklub oder Sportplätzen zu den luxuriösesten gehören, steht Los Angeles an zweiter Stelle. In dieser Kategorie kostet ein Zimmer 584 Dollar.

Platz 7 (1): Miami (USA)
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Einen achten Platz gibt es laut Bloomberg nicht, dafür teilen sich zwei US-amerikanische Metropolen Rang sieben: Für 240 Dollar können Miami-Urlauber ein Hotelzimmer für eine Nacht finden. Viel teurer sind die Zimmer aber nicht geworden: die Preise sind um 1,8 Prozent gestiegen.

Platz 7 (2): Chicago (USA)
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Der zweite siebte Platz geht an Chicago. Eine Hotelübernachtung kostet hier wie in Miami 240 Dollar, allerdings sind die Preise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Chicago ist ein teures Pflaster und das bekommen vor allem Hotelgäste zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahr müssen sie um die 63,8 Prozent mehr bezahlen.

Platz 6: Tel Aviv (Israel)
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Wer in die lebhafte Stadt in Israel reisen will, muss mehr Geld mitnehmen. Die Hotelpreise in Tel Aviv sind nämlich um 8,3 Prozent gestiegen. So kostet ein Doppelzimmer im Hotel pro Nacht 241 Dollar.

Im vergangenen Monat hatte Marriott den Kauf der Starwood Hotels & Resorts für 12,2 Milliarden Dollar angekündigt. Damit entsteht die weltgrößte Hotelkette mit Marken wie Sheraton und Ritz Carlton. In der Hotelbranche hat es zuletzt zahlreiche Übernahmen gegeben, mit denen Online-Rivalen wie Airbnb die Stirn geboten werden soll.

  • rtr
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