Immobiliengesellschaft
GSW-Aktionäre nehmen Übernahmeangebot an

Die Deutsche Wohnen hat es geschafft: Mehr als 75 Prozent der GSW-Aktionäre haben einem Umtausch ihrer Papiere zugestimmt. Mit der Fusion entsteht Deutschlands zweitgrößte Wohnimmobilien-Gesellschaft.
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Frankfurt/BerlinDas Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen ist bei der Übernahme des Konkurrenten GSW am Ziel. Von den Aktionären der Berliner GSW haben 78,57 Prozent das Übernahmeangebot der Frankfurter angenommen, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Nun schließe sich eine weitere zweiwöchige Umtauschmöglichkeit bis 18. November an. Für eine GSW-Aktie erhalten die Anteilseigner 2,55 neue Aktien der Deutsche Wohnen.

Bereits am vorigen Donnerstag stand fest, dass der Weg für die Fusion zu einem neuen Großkonzern frei ist. Dazu musste eine Umtauschquote von 75 Prozent erreicht werden. Die Deutsche Wohnen hatte dies zur Bedingung für die Übernahme gemacht.

Das Unternehmen übernimmt die bis zur Privatisierung 2004 größte landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlins mittels eines Aktientauschs. Deutsche Wohnen gibt 51 eigene Papiere für 20 Aktien der GSW. Das entspricht einem Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro. Dazu sollen neue Aktien ausgegeben werden. Bei vollständiger Annahme des Angebots würden die GSW-Aktionäre rund 43 Prozent an der Deutsche Wohnen AG halten.

Das fusionierte Unternehmen wird mit rund 150.000 Wohnungen die Nummer zwei der privaten Wohnimmobilien-Gesellschaften in Deutschland hinter der Deutschen Annington. Sie bewerten ihre Immobilien zusammen mit 8,5 Milliarden Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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